Allgemeine Berichte | 15.03.2013

Bündnis für Gemeinnützigkeit ruft auf

Bundesweite Anerkennung für Engagierte

Deutscher Engagementpreis: Sabine Postel schlägt Wolkenschieber Gala vor

Berlin. Das Bündnis für Gemeinnützigkeit ruft dazu auf, freiwillig engagierte Personen und Organisationen für den deutschen Engagementpreis zu nominieren. Bis zum 12. Juni können alle Bürgerinnen und Bürger Vorschläge abgeben, per Post oder online auf www.deutscher-engagement-preis.de. Die erste Nominierung des Jahres reicht Schauspielerin Sabine Postel ein. Sie schlägt die „Wolkenschieber Gala“ vor. In dem Kooperationsprojekt initiieren Wirtschaftsunternehmen eine Gala und spenden deren Erlöse an gemeinnützige Organisationen. „Hinter der Idee der Wolkenschieber Gala steht ein Netzwerk aus engagierten Partnern aus der Bremer Wirtschaft. Diese Partner nutzen Kernkompetenzen, bündeln diese und unterstützen so gemeinsam Kinder und Jugendliche in der Region. Es haben sich Menschen gefunden, die authentisch und mit Hingabe an eine Sache glauben und diese erfolgreich und gemeinsam umsetzen“, begründet Sabine Postel ihre Nominierung.

Der Deutsche Engagementpreis

Um den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht selbst bewerben. Stattdessen können die Bürgerinnen und Bürger engagierte Personen oder Organisationen für die bundesweite Auszeichnung vorschlagen. Der Deutsche Engagementpreis ehrt seit 2009 freiwillig Aktive in den Kategorien gemeinnütziger dritter Sektor, Politik & Verwaltung, Einzelperson, Wirtschaft und einer jährlich wechselnden Schwerpunktkategorie. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträger und die 15 Finalisten für den Publikumspreis. Die Bürgerinnen und Bürger wählen im Oktober den Gewinner des Publikumspreises per Online-Abstimmung. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamts, in Berlin statt.

„Gemeinsam wirken – mit Kooperationen Brücken bauen“

Der Deutsche Engagementpreis würdigt in diesem Jahr insbesondere Kooperationen unterschiedlicher Initiativen, die gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen wollen. „In unserer facettenreichen Gesellschaft erfüllen Engagierte eine besondere Aufgabe“, sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. „Sie setzen sich miteinander für das Gemeinwohl ein und lernen dabei auch andere Lebenswelten kennen. Dieser Austausch stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland Holding AG, betont die verbindende Wirkung des freiwilligen Engagements: „Die diesjährige Schwerpunktkategorie entspricht den Grundsätzen des Collective Impact, des Gemeinschaftlichen Wirkens, das der Generali Zukunftsfonds verstärkt vorantreibt und unterstützt. Gemeinsam lässt sich mehr bewegen, das gilt für Engagementinitiativen untereinander ebenso wie für unsere Zusammenarbeit als Unternehmen mit dem gemeinnützigen Sektor.“ Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds sind die Förderer des Deutschen Engagementpreises. Träger ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern.

Pressemitteilung

des Projektbüros

Deutscher Engagementpreis

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