Lokalsport | 06.06.2014

Verstärkungen für Eintracht Mendig und DJK Ochtendung

Das Wechselkarussell drehte sich moderat

Region. Die Wechselfrist ist im Tischtennisverband am 30. Mai, 24 Uhr abgelaufen. In der Region Ahrweiler/Mayen-Cochem drehte sich das Wechselkarussell recht moderat. Oberligaaufsteiger Eintracht Mendig hat für sein Star-Ensemble am Transfermarkt aber erneut zuschlagen. Der chinesische Routinier Guohui Wan ist die neue Nummer eins in Mendig. Bei der Eintracht gab es aber auch einem Rückzug vom Rückzug. Denn Günter Lung wird in der kommenden Saison wieder die Aufgaben als Team-Manager übernehmen. „Mit Guohui Wan sollte der Klassenerhalt eine machbare Aufgabe sein“, gibt Gunter Lung mit Tabellenplatz sieben ein bescheidenes Ziel ein. „Wir bewegen uns in semiprofessionellen Bereich und alle Teams in der Oberliga haben heftig aufgerüstet“, seiht Lung für die Eintracht eine ganz harte Saison auf das Team zukommen. „Gemeinsam mit den Sponsoren wollen wir Oberligatischtennis in Mendig langfristig und nachhaltig auf gesunde Füße stellen“, heißt es weiter von der Eintracht. Da niemand den Verein verlassen hat, bleibt die Personalecke aus der Meisterschaftsrunde in der Verbandsoberliga komplett erhalten. Etwas mehr Veränderung gibt es beim Lokalrivalen DJK Ochtendung in der Verbandsoberliga. Mit Nico Petersen kommt ein junger Nachwuchsspieler vom TTC Grenzau nach Ochtendung.

Und auch Alexander Döll (bisher TTG Pellenz) ist zur DJK gewechselt. „Beide werden in der ersten Mannschaft einen Stammplatz bekommen“, so Thorsten Gresch. Gresch selbst will allerdings etwas kürzer und wird hin und wieder in der Ochtendunger Reserve spielen. Fest steht, dass Daniel Silbereisen dem Verein aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird. In der Verbandsoberliga werden auch die Frauen des TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler antreten. Andrea Hofmann hat ihre Karriere ja bekanntlich endet und Stefanie Klein ist in das Männerteam des TTC Karla in der 2. Bezirksliga gewechselt. Im Kader für die Verbandsoberliga wird mit Emilia Feodorovici auch ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent stehen. Feodorovici wechselte wiederum vom TTC Karla in die Kreisstadt. Keine Veränderungen oder Wechsel gibt es dagegen beim Verbandsligateam der Männer des TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mannschaftsführer Michael Hildebrandt wird also mit dem Personal des Vorjahres versuchen, erneut die Klasse zu halten. Der TuS Kehrig überraschte als Zweiter der 2. Rheinlandliga, scheiterte dann aber in der Relegation. Dennoch gibt es zurzeit berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg. Denn in der Verbandsliga hat der TTC Gelb-Rot Trier sein gesamtes Team verloren und wird wohl tiefer melden. „Wir sind da guter Dinge“, so Spitzenspieler Stefan Martini. Die endgültige Entscheidung fällt allerdings erst nach dem 10. Juni.

Sollte der TuS doch noch aufsteigenden, wird dies auf Auswirkungen auf die 2. Rheinlandliga und die Bezirksligen haben. Fest steht in jedem Fall, dass Stephan Herber von der TTG Nettetal zum TuS wechselt. Herber spielte in der vergangenen Saison die beste Bilanz in der 2. Bezirksliga. Dafür soll Mario Diederich in die zweite Mannschaft rücken. „Wir nehmen es, wie es kommt, aber fühlen uns auch für die Rheinlandliga gerüstet“, heißt es weiter aus Kehrig. Neu in der zweiten Rheinlandliga sind die Reserve der Eintracht aus Mendig und die SG Sinzig/Ehlingen. „Bei uns gibt es keine großen Veränderungen in unser Ziel ist klar der Klassenerhalt“, so Christoph Adams von der Mendiger Reserve. Bei Mitaufsteiger SG Sinzig/Ehlingen steht fest, dass Routinier Jürgen Füllmann zurück in die Reserve geht. Für ihn rückt Nachwuchstalent Jonas Sonntag nach. Just bei der Reserve der Sinziger gibt es aber einen Neuzugang. Andreas Schmickler vom TTC Kripp hat gewechselt. Schmickler gilt als ehrgeiziger Nachwuchsmann, der in der vergangenen Saison die beste Bilanz der Kreisliga spielte. Die gut laufende Sinziger Trainingsgruppe mit Tischtennisprofi Ingo Hansens war wohl ausschlaggebend für diesen Wechsel. Damit wird die Reserve der SG Sinzig/Ehlingen in der 2. Bezirksliga zum Mitfavoriten. „Dieser Wechsel macht aber den Gesamtverein richtig stark“, so Routinier Jürgen Füllmann, der darauf hinweist, dass alle Mannschaften sozusagen Verstärkung von oben aus den eigenen Reihen erhalten.

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