Kempenicher Ortsgeschichte
Detaillierte Kempenicher Ortsgeschichte und historische Ereignisse 2026
aus Kempenich
Das nächste Treffen des Arbeitskreises „Kempenicher Ortsgeschichte“ am 14.04.2026 informiert über historische Familien, Hausnamen und bedeutende Ereignisse wie den Großen Preis der Nationen in Kempenich. Entdecken Sie spannende Details aus der Vergangenheit des Ortes.
Die Kempenicher Geschichte im Detail
Das nächste Treffen des Arbeitskreises „Kempenicher Ortsgeschichte“ findet Dienstag, 14.04.2026, um 18.00 Uhr, im Gasthof Bergweiler statt.
Hausnamen, Spitznamen, Spessete Bokete und Großer Preis der Nationen
Der ältere Teil der Ortsgeschichte beginnt mit den Stammbäumen der Familien Meid, Schmitz, Schlicht und Schäfer, die nachweislich von 1720 – 1735 an im Ort ansässig waren. Dabei geht es u.a. um die Hausnamen Bröckesch, Beune, Schollis, Strifflich, Romans, Müllesch, Bachs. Aus diesen Familien entwickelten sich die Spitznamen Hännekobes, Schluffmattes, Zijärchje, Beune Kalw, Scholli Deck, Klusterkatz, Scholter, Züp, Schneidermattes, Jüddche. Die Frau von „Scholli Jupp“, hatte, so wird berichtet, immer sieben Unterröcke an und die Enkelin von Roman Schmitz sorgte auf dem Burgberg für Aufruhr. Bis 1998 war der Burgberg kriminelles Niemandsland. Es gab, außer Gilly und Föschtesch Karl, kaum Einzeltäter und auch keine Gangs. Seit 1998 war das vorbei. Im Rahmen der allgemeinen Geschichte kam es 1802 zur Einpfarrung von Hausten und Morswiesen zur Pfarrei Kempenich. 1815 beginnt, mit der Zugehörigkeit zum Königreich Preußen, auch die Geschichte der Forstwirtschaft und mit dem Wald verbunden kam es auch zu dem Ausdruck „Spessete Bokete“. Ein größerer Arbeitgeber war ab 1825 die Gerberei. Im zweiten Teil wird das Thema Flurnamen vertieft. Die Jahre 1957/1959 brachten dann mehrere wichtige Ereignisse. Neben dem Anbau der Marienburg und der Einweihung des Katholischen Kindergartens, fand 1959 in Kempenich der „Große Preis der Nationen statt.“ Es wird sicherlich wieder interessant im Gasthof Bergweiler.
