Brohler Johannes-Pfarrei ist für die Wahlen zum Pfarrgemeinderat Anfang November gut gerüstet
Die Liste der Kandidaten ist nun komplett
Brohl-Lützing. Durch eine demokratische Wahl überträgt die Pfarrgemeinde den gewählten Vertretern das Mandat, Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen. Der Pfarrgemeinderat ist ein unverzichtbares Gremium der Mitverantwortung der Laien in der katholischen Kirche. Der Pfarrgemeinderat leitet zusammen mit dem Pastoralteam die Gemeinde. Er stellt sich den gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen und vertraut dabei auf Gottes Begleitung. Die Aufgaben des Pfarrgemeinderats erstrecken sich von der Verlebendigung der Pfarrgemeinde, der Unterstützung und Beratung des Pastoralteams über die Initiierung sozialer und karitativer Dienste bis zur Wahl des Verwaltungsrats der Pfarrei. Er trägt dazu bei, dass das Miteinander in der Kirche gefördert wird.
Der bisherige Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Martin Schnitker, freut sich, dass es in der Brohler Pfarrei Menschen gibt, die sich engagieren wollen und denen die Kirche vor Ort besonders am Herzen liegt. „Sie wollen etwas verändern und selbst etwas tun, zum Beispiel für die Jugend und Kinder, für Flüchtlinge, für alte Menschen, für Familien - mithelfen, dass ihre Gemeinde lebendiger wird“, betont Schnitker. „Deshalb kandidieren sie für die Wahl am 8. November.“
Aus den Vorschlägen, die dem Wahlvorstand der St. Johannes-Gemeinde in den vergangenen Wochen zugingen, ergibt sich ein vielfältiges Bild: Insgesamt bewerben sich elf Kandidaten für den neuen Pfarrgemeinderat, darunter fünf Männer und sechs Frauen. Sie nehmen sich das Motto der Wahl „Mitverantwortung zählt“ zu Herzen und kandidieren für dieses kirchliche Laiengremium. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre. Der jüngste Kandidat ist 33 Jahre, der älteste 69 Jahre alt. Deutlich unterrepräsentiert sind, gemessen an der Wohnbevölkerung, die jungen Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren. Sieben Kandidaten gehörten bereits dem bisherigen Pfarrgemeinderat an. Der zu wählende Pfarrgemeinderat umfasst acht Personen. Wer wählt, hat maximal acht Stimmen. Jeder Kandidat kann jeweils nur eine Stimme erhalten. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Als Kandidaten stellen sich zur Verfügung: Michael Alfter, Barbara Bast, Norbert Diederichs, Petra Fußhöller, Sarah Götten, Matthias Mannheim, Cordula Müller-Still, Roswitha Ruge, Martin Schnitker, Birgitt Seul und Stefan Vogt.
„Ausdrücklich danke ich allen, die sich mit ihrem bisherigen Engagement und ihrer Kandidatur in den Dienst der Gemeinde gestellt haben und neu stellen wollen. Die Damen und Herren sind bereit, der Kirche Zukunft zu geben und mutige Schritte nach vorn zu gehen. „Ich möchte aber auch nicht verschweigen: Trotz der umfangreichen Kandidatenwerbung war die Kandidatensuche manchmal doch ernüchternd, ja teilweise deprimierend. Es ist nicht immer ganz leicht gewesen, die erforderlichen Zusagen zu erhalten“, so Schnitker. „Aber jetzt schauen wir optimistisch nach vorn. Die schwierigste Aufgabe in der Wahlvorbereitung ist damit geschafft. Wir sind für die Wahlen gut aufgestellt und gerüstet. Schließlich sollen alle Berufs- und Altersschichten, Frauen und Männer, junge Familien und die relevanten Gruppierungen der Pfarrei in guter Mischung vertreten sein, damit der Pfarrgemeinderat ein Spiegelbild der Gemeinde ist und die Vielfalt der Kirchengemeinde zeigt“, sagt er. „Jetzt hoffen wir auf eine rege Wahlbeteiligung am 8. November und ermuntern alle Gemeindemitglieder zur Stimmabgabe.“ Daher sind nun alle wahlberechtigten Katholikinnen und Katholiken ab dem 16. Lebensjahr aufgerufen, sich an der Pfarrgemeinderatswahl zu beteiligen.
Wer am Wahltag verreist oder verhindert ist, kann sein Wahlrecht per Brief wahrnehmen. Die Briefwahlunterlagen können bis zum 4. November bei Roswitha Ruge unter Tel. 13 28, bei Birgitt Seul unter Tel. 4 72 94 08 oder bei Barbara Bast unter Tel. 22 72 angefordert werden.
