Politik | 22.03.2013

CDU-Politikerinnen aus dem Kreis Ahrweiler freuen sich

Durchbruch bei Anerkennung der Kindererziehungszeiten

Mütter sollen ab 2014 mehr Rente bekommen

Ingrid Näkel-Surges, Christel Ripoll und Charlotte Hager (v. r.) kämpften auf den Bundesparteitagen für die Mütterrente. privat

Kreis Ahrweiler. Eine starke bundesweite Mobilisierungskampagne der Frauen Union hat die Forderung zur Schließung der Gerechtigkeitslücke in der Rente im Fokus der politischen Öffentlichkeit gehalten.

„Eine entscheidende Weichenstellung für die Mütterrente ist erfolgt. Der Einstieg in die bessere Anerkennung der Kindererziehungszeiten für Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, ist beachtlich. Ein Rentenpunkt bedeutet monatlich rund 28 Euro mehr Rente pro Kind. Dies ist zugleich Anerkennung von Lebensleistung und ein Beitrag gegen die Altersarmut von Frauen“, freuen sich die CDU-Kreistagsmitglieder Christel Ripoll, Charlotte Hager und Ingrid Näkel-Surges.

„Wir wollen, dass ältere Mütter dieses Rentenplus von einem Entgeltpunkt monatlich für jedes Kind ab 2014 bekommen. Damit wird die Gerechtigkeitslücke zwischen jüngeren und älteren Müttern schrittweise geschlossen“, fassen die Mitglieder der Frauen Union zusammen.

Für eine Mutter mit drei vor 1992 geborenen Kindern würde die Umsetzung zu einem Rentenplus von 84 Euro monatlich oder von 1008 Euro im Jahr führen. Heutige Rentnerinnen bekommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen und der privaten Altersversicherung durchschnittlich eine eigene monatliche Rente von 645 Euro.

Die Frauen Union der CDU kämpft seit zehn Jahren für eine bessere Anerkennung der Kindererziehungszeiten in der Rente für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind.

Christel Ripoll und Ingrid Näkel-Surges haben bei drei CDU-Bundesparteitagsbeschlüssen (2003, 2011, 2012) sowie Beschlüssen des CDU-Landesparteitags mitgewirkt und haben den politischen Willen für ein Schließen der Gerechtigkeitslücke seitens der CDU mehr als deutlich gemacht.

Eine starke bundesweite Mobilisierungskampagne der Frauen Union hat die Forderung zur Schließung der Gerechtigkeitslücke in der Rente im Fokus der politischen Öffentlichkeit gehalten. Dabei konnte sie auf eine breite Welle der Unterstützung der Bürger und von Frauenverbänden bauen.

Über 250.000 Unterschriften wurden seitens der Frauen Union der CDU in Deutschland sowie der CSU in Bayern und von Frauenverbänden gesammelt.

Pressemitteilung der

Frauen Union im Kreis Ahrweiler

Ingrid Näkel-Surges, Christel Ripoll und Charlotte Hager (v. r.) kämpften auf den Bundesparteitagen für die Mütterrente. Foto: privat

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