Guido Ernst besuchte die Polizeiinspektion in Remagen
Erfreuliches und weniger Erfreuliches
Remagen. Einmal im Jahr besucht der Wahlkreisabgeordnete Guido Ernst die Polizeiinspektion. Wie auch in den vergangenen Jahren gab es einen regen Gedankenaustausch mit dem 1.Polizeihauptkommissar Karl Braun und dem 1.Kriminalhauptkommissar Uwe Lottmann.
Als weniger erfreulich ist zu erwähnen, dass fünf Polizeibeamte in den Ruhestand gegangen sind, allerdings noch kein Ersatz in Remagen eingetroffen ist. Auch in diesem Jahr werden weitere Beamte in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
Im Bereich der Gesamtkriminalität sind die Fälle von 4620 im Jahre 2013 leider im vergangenen Jahr auf 4.900 angestiegen. Allerdings sei die Zahl der Wohnungseinbrüche in diesem Winter rückläufig.
Die beiden Hauptkommissare warben eindringlich dafür, dass Wohnungen und Häuser entsprechend gesichert werden sollen und verwiesen auf die zentrale Präventionsstelle beim Polizeipräsidium in Koblenz. „Auf Wunsch kommen die Beamte auch zu jedem nach Hause“, so Braun und Lottmann.
Die Zahl der Überstunden betrug zum 31.12.2014 5371 Stunden (bezahlbare und nicht bezahlbare Mehrarbeit). „In vielen Fällen sparen die Beamten bis zum Ende ihrer Dienstzeit die Stunden an, um dann früher aus dem Dienst auszuscheiden“, so Guido Ernst.
Wichtig war es beiden Herren darauf hinzuweisen, dass es im Jahre 2014 keine Verkehrstoten im Bereich der Remagener Polizeiinspektion zu beklagen gab und auch die Zahl der Schwerverletzten um 40 Prozent zurückging.
Für Guido Ernst ist die Personalsituation vor Ort der „Hemmschuh“, der einen ordentlichen Schichtbetrieb in vielen Fällen nicht ermöglicht. „Deshalb macht unsere Forderung nach Mehreinstellungen in den nächsten fünf Jahren Sinn“, so der Abgeordnete.
Pressemitteilung
der PI Remagen
