Eifelverein Bad Breisig e.V.
Fahrt und Wanderungen in der Heide
In fünf Tagen durch die Lüneburger Heide dem Reich der Heidschnucken
Bad Breisig/Lüneburger Heide. Die Aktiven des Eifelverein Bad Breisig e.V. erwanderten an fünf Tagen die Lüneburger Heide im Reich der Heidschnucken. Der Startpunkt der Unternehmungen lag im „Wiesengrund“ in Weesen in der Nähe von Hermannsburg. Das Angebot der Freizeitbeschäftigungen umfasste Wandern in die Heide, die Heide erleben per Rad und mit dem Paddelboot, um auf der idyllischen Heidelüsschen die Örtze aus ganz anderer Perspektive die Landschaft zu genießen.
Vor der Haustüre ging es am ersten Tag schon los. Tatendurstig wanderte man nach dem Abendessen durch Wald und Wiesen in Richtung Hermannsburg auf einer Strecke von sechs km.
Stadtrundgang durch Hermannsburg
Der Wetterbericht sagte für den zweiten Tag Regen voraus und so plante man einen Stadtrundgang auf dem Entdeckerpfad durch Hermannsburg unter sachkundiger Führung von Hans-Jürgen Steer. Im Missionsrestaurant erholte und stärkte man sich mit Kaffee und einem guten Stück Kuchen. Dort in dem Gebäude befindet sich eine Fachhochschule für Interkulturelle Theologie, in der auch heute noch in Zusammenarbeit der Universität Göttingen ausgebildet wird. Dort erfuhr man im ersten Stock viel über die Entstehung der Bewegung und das Wirken der Missionare. Danach ging es dann von Hermannsburg wieder zurück nach Weesen in das schöne Hotel.
Wanderparadies Südheide
Das Wanderparadies Südheide hat 23 Wandergebiete, die alle darauf warten, entdeckt zu werden. So startete man am nächsten Morgen um 10 Uhr den Heide-Panoramaweg mit zehn Stationen. Dort konnte man Wissenswertes über diese alte Kulturlandschaft lesen, ihre Pflanzen-und Tierwelt und dem Symbol der kleinen Heidschnucke mit dem gelben Kreis. Ein Rundwanderweg durch Heide und Wald und auch über ein Teilstück des Heidschnucken-Weges. Dieser Weg ist die schönste fußläufige Verbindung, ein Wanderweg von 223 km durch die gesamte Lüneburger Heide von Hamburg-Fischbeck in der Nordheide bis zur Residenzstadt Celle im Süden der Heide. Es ist eine faszinierende Landschaft, die es so in ganz Deutschland nur einmal gibt.
Mit der Kutsche durch die Heide
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen einer Kutschfahrt durch die Heide. Vom Bauernhof Gerd Krüger Neu-Lutteloh 3 in Unterlüss ging es los mit zwei Pferden, einer Kutscherin und einem Planwagen mit 20 Insassen – „holterdiepolter“ durch Wald und Wiesen an blühenden Heidelandschaften vorbei und plötzlich sah man eine Heidschnucken-Herde von etwa 1.000 Tieren, die begleitet wurden von einem Hüter und Hütehunden. Sie grasten am Weg und es wurde haltgemacht, um Erinnerungsfotos mitzunehmen.
Weiter ging es und man sang gemeinsam Wanderlieder - eine schöne Stimmung, die man nicht so leicht vergisst. An dem Wendepunkt für die Rückfahrt stiegen alle aus und man ging ohne markierten Weg etwa 500 m durch meterhohe Heidesträucher. Es duftete und man atmete den Blütenduft der Erika tief ein und fühlte die Pflanzen hautnah.
Stadtführung in Celle
Der nächste Tag stand im Zeichen einer Stadtführung in Celle. Die nahegelegene Stadt Celle, eine 700 Jahre alte Residenzstadt mit 500 restaurierten denkmalgeschützten Fachwerkhäusern erlebten die Wanderer mit einer Führung. Sehenswert und historisch ein Kleinod, Fachwerkhäuser vom Feinsten und Geschichte mit barockem Schloss der Welfen und einem mit alten wunderschönen Bäumen bestandenen Park.
„Misselhorner Heide und das Tiefental“
Am letzten Tag der Reise stand auf dem Programm eine ausgedehnte Wanderung durch die dort wohl schönste Heidelandschaft „Misselhorner Heide und das Tiefental“. Dies ist das größte zusammenhängende Heidegebiet in der Südheide.
Also machten sich die Aktiven auf den Weg, dieses Gebiet zu erwandern. Begeistert genoss man das wunderschöne und in voller Blüte stehende Heidegebiet von riesengroßem Ausmaß und dann dazu nach einer weiteren Begegnung mit der Heidschnucken-Herde; dies erfreute das Herz und war der krönende Abschluss der Reise des Eifelvereins Bad Breisig e.V. in die Südheide.
