SPD-Kreistagsfraktion Ahrweiler
Fritz Langenhorst bleibt Beigeordneter
Fraktionsvorsitzender Lorenz Denn kritisiert Verhalten der CDU
Kreis Ahrweiler. Fritz Langenhorst bleibt Beigeordneter. Das ist für die SPD-Kreistagsfraktion die wichtigste Nachricht der konstituierenden Kreistagssitzung. Allerdings ist man unzufrieden mit der Tatsache, dass eine „neue Mehrheit“ im Kreistag der SPD nur Platz 3 bei den Beigeordneten zugebilligt hat. Lorenz Denn, Vorsitzender der Kreistagsfraktion: „Wir sind klar zweitstärkste Kraft im Kreis. Uns hätte damit zumindest der Zweite Beigeordnete zugestanden. Das sahen auch viele andere Mitglieder des Kreistags so, offenkundig bis auf FWG und CDU, die sich zusammengeschlossen haben, um den FWG-Kandidaten durchzupeitschen. Das jedenfalls gibt das Wahlergebnis zu erkennen. Definitiv gab es aber keinerlei Gründe, Fritz Langenhorst so abzustrafen und damit zu demütigen.“
Dass Langenhorst sich dennoch für die Wahl zum Dritten Beigeordneten zur Verfügung stellte, lag daher nicht zuletzt an der breiten Unterstützung weit über die Fraktion der SPD hinaus. Der kreisweit bekannte wie beliebte Politiker möchte sich auch weiterhin in seiner Funktion für die Menschen im Kreis einsetzen.
Auch die Besetzung der Ausschüsse hinterließ keinen guten Eindruck. Nach Meinung der SPD „verschenkten“ CDU und FWG gezielt Stimmen an die FDP, was zu Lasten anderer Fraktionen gegangen sei. Denn dazu: „Die Gremien sollen den Wählerwillen abbilden. Wenn dann Absprachen zu Lasten Dritter gehen, hinterlässt das bei uns, aber auch bei den Wählerinnen und Wählern einen faden Beigeschmack, selbst dann, wenn wir dadurch nicht direkt betroffen sind. Wir sind nun bei der zukünftigen Arbeit im Kreistag gespannt, welche Gegenleistungen sich die CDU bei FWG und FDP eingekauft hat.“
Pressemitteilung der
SPD-Kreistagsfraktion Ahrweiler
