Bad Breisig und Bad Hönningen bündeln die Macht der Thermen
Gesundheits-Flyer als weiterer Baustein für gemeinsames Handeln
Mittelrhein-BUGA im Visier
Bad Breisig/Bad Hönningen. Alleine geht´s, gemeinsam geht´s besser. Also was liegt näher, als auf die gebündelte Kraft der zwei Thermen zu setzen und die Bad Breisiger Römertherme sowie die Kristall-Rheinparktherme in Bad Hönningen marketingmäßig noch enger miteinander zu verbinden.
Gemeinsamer Gesundheits-Flyer
Zumal beide auch das gleiche Produkt anbieten und hier den oftmals trennenden Rhein als verbindend „verkaufen“ können: Das Thema Gesundheit wird in den beiden Städten ganz groß geschrieben, und nun auch in einem gemeinsamen Gesundheits-Flyer beschrieben. Anlass genug für die lokalen Größen, diesen Flyer mit Angeboten von diesseits und jenseits des Rheins offiziell vorzustellen und damit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
So waren es von Bad Breisiger Seite aus Bürgermeister Bernd Weidenbach, Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und ihre Bad Hönninger Kollegen Michael Mahlert und Guido Job, die zusammen mit den Leitern der jeweiligen Tourist-Informationen, Holger Klemm und Svenja Keller die neue Broschüre am Bad Breisiger Rheinufer mit Blick auf Bad Hönningen präsentierten. Eine Broschüre, die auf 24 Seiten die ganze Palette des Gesundheitsangebots wie Einrichtungen, medizinische Betreuung und andere Dienstleister in den beiden Städten aufmerksam macht.
Paradigmenwechsels
Bei dieser Gelegenheit wies Bad Hönningens Verbandsbürgermeister Michael Mahlert darauf hin, dass dieser Flyer ja nicht der erste Baustein in Sachen Zusammenarbeit der beiden Kurstädte sei. Er erwähnt in diesem Zusammenhang die schon jahrelang gültige Anerkennung der Kurkarten auf beiden Rheinseiten sowie die Besuche der Schulen in der Römerwelt.
Mahlert: „Jede Kommunikation bringt Fortschritt und dieser Flyer ist ein weiteres Produkt der Kommunikation und Zusammenarbeit. Dass diese ausgebaut wird, das ist unser erklärtes Ziel. Was heißt, dass jeder seine Stärken entwickeln soll, gleichzeitig aber Gemeinsamkeiten erarbeitet werden, die anzugehen sich lohnen dürfte.“
Eine Satz, den sein Stadtkollege Guido Job ergänzt: „Wenn jede unserer Thermen nur von den Bürgern der Umgebung leben sollte, dann kämen wir hier auf keinen grünen Zweig. Touristisches Marketing endet nicht an irgendwelchen Stadtgrenzen, sondern der Gast fragt heute nach Angeboten aus der Region. Bad Hönningen steht in dieser Hinsicht am Ende eines Paradigmenwechsels – weg von der Sauf- und Vergnügungsstadt hin zu einem attraktiven Gesundheits- und Kulturangebot.“
Ausblick in die Zukunft
Hier erwähnt auch Job die Römerwelt in Arienheller im Einzugsgebiet der neuen Jugendherberge in Leutesdorf und Gabriele Hermann Lersch führt die keltischen Siedlungsbereiche rund um Bad Breisig an.
Weitere Gemeinsamkeiten und gleichzeitig Arbeitsfelder sehen die Experten Svenja Keller und Holger Klemm im Radtourismus, kulturellen Angeboten und auch touristischen Pauschalangeboten für beide Seiten. Und ganz zum Schluss folgte dann der gemeinsame Ausblick in die Zukunft, bei dem Michael Mahlert seinen Kollegen Weidenbach spontan unterstützte und zu dem er gemeinsames Handeln als notwendig betrachtete. Weidenbach: „Einige Kilometer rheinaufwärts wird laut über eine Bundesgartenschau im Mittelrheintal nachgedacht. Ich habe die zuständigen Denker bis hin ins Innenministerium schriftlich darauf hingewiesen, dass das Mittelrheintal nicht in Koblenz endet, sondern sich auch ins nördliche Rheinland-Pfalz bis nach Remagen erstreckt.“ Und die beiden Kollegen waren sich auch mit den Stadtchefs und den Tourismus-Experten einig: „So eine Attraktion würde Impulse setzen, die uns hier wirklich helfen.“
