SPD-Kreisvorstand
Kein Wahlvorschlag für die Landratswahl
Kreis Ahrweiler. Die SPD im Kreis Ahrweiler hat nach intensiven Beratungen entschieden, keinen eigenen Personalvorschlag für die Landratswahl am Sonntag, 10. Mai einzubringen. Der Kreisvorstand zeigte sich zwar kritisch mit der Amtsführung des aktuellen Landrats am Beispiel des katastrophalen Wertverfalls der im Kreisbesitz befindlichen RWE-Aktien sowie das Abtauchen und die Sprachlosigkeit nach den Fehlentwicklungen am Nürburgring. Im Hinblick auf die Mehrheitsverhältnisse im Kreistag sahen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten jedoch davon ab, einen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin in Stellung zu bringen.
„Bei der Konstituierung des Kreistages hat sich gezeigt, dass sich die Wahlverlierer FWG und FDP auf einen Handel mit der CDU eingelassen haben. Bei der Überlassung des 2. Kreisbeigeordneten an die Wählergruppe und bei der Vergabe von Leihstimmen an die FDP bei der Besetzung von Gremien ist dieser Handel nur allzu deutlich geworden,“ erinnerte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Lorenz Denn an die erste Sitzung des neu gewählten Kreisparlaments im letzten Sommer.
„Die Landratswahl ändert an den Mehrheitsverhältnissen im Kreisparlament nichts. Diese Konstellation steht einem Neustart in der Kreispolitik im Wege. Aus diesem Grund hat sich die SPD dazu entschlossen, von einem eigenen Personalvorschlag Abstand zu nehmen“, erklärte SPD-Kreisvorsitzender Bernd Lang nach einer Sitzung des Kreisvorstands.
Pressemitteilung
Bernd Lang,
SPD-Kreisvorsitzender
