Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Kreis Ahrweiler
Kritik an der Großen Koalition
Marienthal. Alle Jahre wieder: Zum Neujahrsempfang der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung trafen sich Mitglieder und Gäste im großen Saal der Klosterruine in Marienthal. Elmar Lersch, MIT-Kreisvorsitzender, lobte in seiner Einführungsrede das gute Bundestagswahlergebnis der CDU, bedauerte aber das Ausscheiden der FDP als wichtige liberale Kraft. Deshalb sei nun die MIT stärker gefordert, mittelständische Themen in der CDU/CSU zu artikulieren und durchzusetzen. Für die kommende Europa- und Kommunalwahl sei die CDU mit ihren Kandidaten bestens aufgestellt, so Lersch. MIT-Landeschef Gereon Haumann fand jedoch auch deutliche Worte der Kritik an der Großen Koalition: Für ihn sind die Rente mit 63 und der Mindestlohn „schwere ordnungspolitische Sünden“. So würden beim Mindestlohn regionale und branchenspezifische Unterschiede völlig außer Acht gelassen, die Rente mit 63 belaste in fast unzumutbarer Weise unsere Kinder und Enkelkinder. Landrat Dr. Jürgen Pföhler betonte das wirtschaftsfreundliche Klima des Kreises Ahrweiler und die landesweit sehr niedrige Arbeitslosenquote. Der Mittelstand im Kreis ist Beschäftigungsmotor und Steuerquelle zugleich, was sich besonders in den hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer zeigt. Mittelpunkt des Neujahrsempfangs war Dr. Stephan Eisel mit einem kurzweiligen politischen Kabarett. Der „Mann am Klavier“ präsentierte seine Eigenkomposition „Sinfonie der Politiker“ und forderte die rund 100 Gäste auf, ein angehauchtes „Angie“ in Rollings-Stones-Art zu singen. Die Stimmung im Saal erreichte ihren Höhepunkt, als Eisel eine Brücke von Beethovens Klaviersonaten zu modernen Karnevalsschlagern schlug. Nach einer langen Zugabe gab er die Bühne frei für die Weinmajestäten aus Bachem und Rech sowie den Karnevalisten aus Altenahr, Kempenich und Ahrweiler.
Pressemitteilung der
MIT im Kreis Ahrweiler
