Stellungnahme zur Kürzung des Zwiebelmarktes und die Transparenz!
Mehr Kommunikation mit der Bürgerschaft und Akteuren
Im Leserbrief der Fraktionssprecher, dem 1. stellvertretenden Stadtbürgermeister Norbert Heidgen CDU und dem Fraktionssprecher der FWG Walter Erben, ist klar zu lesen und somit erwiesen, dass die Entscheidung den Zwiebelmarkt um einen Tag zu kürzen eine Hinterzimmerpolitik war und ist! Im Herbst vergangenen Jahres, also im Jahr 2014 „verdammt lang her“, es war Zeit genug, dieses Thema in der Bürgerschaft und in die Gremien einzubringen und zu informieren oder zu besprechen. Aber nichts ist geschehen und wer hat das zu verantworten? Warum und aus welchem
Grund wurde mit der Tradition gebrochen, was war der Anlass? Darf so mit dem Kulturgut und der Tradition der Bürgerschaft umgegangen werden? Warum und wer hat diesen Vorschlag der Übertragung an die Beigeordneten Besprechung denn gemacht? Die beiden Fraktionsmitglieder, die bei dieser Beigeordneten- und Fraktionsbesprechung mit der Bürgermeisterin anwesend waren, sind wohl davon ausgegangen, die Gremien werden das noch weiter diskutieren. Im übrigen dient diese
Besprechung nur der Abklärung der Tagesordnungspunkte einer Stadtratssitzung und ist kein Beschlussgremium. Nachzulesen im Kommunalbrevier 2014 „Abschnitt 6. §57- §60“ Stadtvorstand!
Der damalige Bürgermeister Bernd Weidenbach hat im Jahr 2005 eine Umfrage unter den Standbetreibern veranlasst, mit dem Ergebnis, dass die Betreiber sich gegen eine Verkürzung der Markttage und die Aktivierung des Freitags ausgesprochen haben. Dafür spreche ich ihm Lob aus! Er hat die Betroffenen in eine Entscheidung wenigstens eingebunden. Eine Erhebung (Umfrage) ob
man sich andere aktive Vorschläge und Konzeptionen z.B. einen Freitag als Nachtmarkt von 17 Uhr bis 24 Uhr und andere Attraktivitäten, die den Markt aufwerten können, vermisse ich auch heute noch. Aber das ist ja mit Arbeit verbunden! Also mehr Kommunikation mit der Bürgerschaft und den Akteuren, dies sollten sich die Mehrheitsfraktionen CDU und FWG mit ihren Verantwortlichen einmal hinter die Ohren schreiben. Es geht nicht nur um schöne Bilder in der Presse!
Leo Bell, Mitglied im Stadtrat und Verbandsgemeinderat, Geschäftsführer SPD OV Bad Breisig
