Neues Veranstaltungsformat der Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr
Softwareentwickler Joseph Keitgen blickt hinter die Kulissen des AppStores
Bad Neuenahr-Ahrweiler. In diesem Jahr haben die Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Mit diesem Format wollen sie ihren Mitgliedern einen Insider-Einblick in die Tätigkeiten der anderen Mitglieder bieten. Im Gegensatz zu einer „Selbstvermarktungs-Veranstaltung“ ist das Ziel, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und von erster Hand Details zu erfahren, die man sonst nicht erfährt. Ein kurzer einstimmender Vortrag und eine offene Fragerunde sind dabei die wesentlichen Elemente.
Den Anfang dieser Reihe machte Past President und Senator Joseph Keitgen. Er ist selbständiger Entwickler für iOS-Apps und bot einen Blick hinter die Kulissen des AppStores. Keitgen kann auf eine langjährige Erfahrung als Web-Entwickler zurückblicken. Sein Tätigkeitsfeld war zunächst die Erstellung von Internet-Seiten und die Programmierung von Web-Stores. Nach und nach richtete er seinen Fokus jedoch auf die Entwicklung mobiler Applikationen für Smartphones.
Schon die ersten Mobiltelefone enthielten oft kleine Anwendungen wie etwa Kalender, Taschenrechner oder Spiele. Mit dem Erscheinen des Apple iPhone und den Android-Mobiltelefonen wurde die Möglichkeit der Installation von Anwendungen auf mobilen Geräten geläufiger, unterstützt durch verstärktes Marketing der Hersteller. Mittlerweile existieren über eine Million Apps für die verschiedensten Anwendungsbereiche. In Folge des großen Markterfolgs von Smartphones und Tablet-Computern haben praktisch alle Hersteller mobiler Betriebssysteme eigene Online-Systeme entwickelt, um die für ihre jeweiligen Geräte entwickelten Apps zu vermarkten. Die Apps werden so über eine zentrale Vertriebsplattform angeboten und können von Kunden dort kostenlos oder kostenpflichtig heruntergeladen werden. Die erste dieser Vertriebsplattformen war der App Store von Apple, andere Hersteller folgten nach.
Keitgen erläuterte den Aufwand bei der Programmierung neuer Apps anhand seiner eigenen Produkte. Die Anwendung „ClientMap“ beispielsweise erleichtert es Unternehmern, die räumliche Verteilung ihrer Kunden besser zu erkennen. Die Reaktion von Kunden auf das Produkt bestimmt häufig auch Nachbesserungen und Überarbeitung der Apps, um den Kundennutzen weiter zu optimieren. Ein Blick auf den Erfolg des sehr populären Spiele-Sektors mit Apps wie zum Beispiel das Spiel Candy Crush rundete den Vortrag von Keitgen ab.
Pressemitteilung
der IHK Koblenz, Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler
