Lokalsport | 28.10.2014, 13:11 Uhr

Führungsspielerin der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern droht monatelange auszufallen

Ohne Kim Berndt nach Oldenburg

Koblenz/Weibern. Die Freude über den 26:25-Auswärtssieg gegen die SG BBM Bietigheim war riesengroß. Jedoch stand die bange Frage im Raum, wie schwer sich Kim Berndt im Spiel verletzt hatte. Für sie war die Partie nach rund 15 Minuten vorbei. Nach einem Sprungwurf wurde sie von einer Gegenspielerin berührt und kam danach unglücklich auf. Jetzt haben die Vulkan-Ladies die ernüchternde Diagnose erhalten: Kim Berndt hat einen Kreuzbandriss im linken Knie. Sie wird eventuell noch in dieser Woche operiert und muss etwa sechs Monate pausieren. Ein herber Rückschlag für das Team von Trainer Christoph Barthel. „Kim hat sich in den vergangen Wochen als Führungsspielerin bei uns etabliert. Im Angriff wie in der Abwehr ist sie vorweg gegangen“, sagt Barthel. „Jetzt müssen wir als Team noch enger zusammenrücken, um diesen Ausfall zu kompensieren“, ergänzt er.

Kim Berndt geht es den Umständen entsprechend gut. „Ich habe keine Schmerzen. Aber das Knie darf ich natürlich nicht belasten. Ich hoffe, dass ich nicht so lang pausieren muss“, sagte sie auf dem Weg nach Köln. Ihre Mannschaftskollegin Lotte Prak brachte sie zum Kniespezialisten Dr. Schäferhoff. Dort wird heute abgeklärt, wie es weitergeht.

Das nächste Spiel der Vulkan-Ladies, auswärts gegen den VfL Oldenburg am Sonntag, 2. November, 16.30 Uhr, wirft seine Schatten voraus. Denn die Bundesliga-Welt dreht sich auch für die Vulkan-Ladies weiter. Oldenburg ist im Pokal und in der Liga in der laufenden Saison ungeschlagen. Die Norddeutschen sind derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Vulkan-Ladies arbeiten fieberhaft, um den Ausfall von Kim Berndt auch mental zu kompensieren. Der spürbare Aufwärtstrend der Koblenzerinnen soll weitergeführt werden, auch wenn es schwer wird. „Die Chancen sind minimal. Aber wir werden alles tun, um erfolgreich zu sein. Wir fahren nicht nach Oldenburg, um die Punkte einfach herzuschenken“, kündigt Barthel an.

Auf die zwei Auswärtsspiele – gegen Bietigheim und Oldenburg – schließt sich ein drittes an. Im Pokal fahren die Vulkan-Ladies im Achtelfinale gegen die Werkselfen nach Leverkusen (Samstag, 8. November, 19.30 Uhr). „Mit Leverkusen beschäftigen wir uns erst, wenn wir aus Oldenburg zurück sind“, sagt Barthel.

Die nächsten Spiele der Vulkan-Ladies:

Sonntag, 02.11.14 16:30 VfL Oldenburg (A)

Samstag, 08.11.14 19:30 Bayer 04 Leverkusen (A| POKAL)

Sonntag, 16.11.14 16:00 DJK/MJC Trier (H)

Dienstag, 30.12.14 19:30 Thüringer HC (A)

Pressemitteilung der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Jahreskampagne 5. Anzeige  Seilbahn der Kinder
Titelanzeige KW 41
Stellenanzeige Auszubildende 2027
Empfohlene Artikel
Mannschaftskampf in der B-klasse
9

Nickenich. In Runde 2 der B-klasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel gewinnt die 2.Mannschaft des SC Brohltal Weibern klar mit 3:1 gegen Nickenich. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die B-klasse ist in der neuen Spielzeit so stark besetzt wie selten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Strecke ab der Ortslage Poltersdorf in Richtung KVP Senhals im Verlauf der B 49. Foto: LBM
3575

Arbeiten an wichtiger Verkehrsverbindung an der Mosel

Ab November: B49 wird im großen Stil saniert

Senhals/Poltersdorf. Ab dem 9. November 2026 wird die B 49 zwischen dem Kreisverkehrsplatz (KVP) Senhals und der Ortslage Poltersdorf auf einer Länge von rd. 5,3 km umfassend saniert. Die Arbeiten dienen insbesondere dem dauerhaften Substanzerhalt dieser wichtigen Verkehrsverbindung entlang der Mosel.

Weiterlesen

Erika Meyer zu Drewer.
3050

CDU trauert um Erika Meyer zu Drewer

Ein schwerer Abschied

Meckenheim. Meckenheim hat seine Ehrenbürgerin und einen ungewöhnlich engagierten, warmherzigen und im öffentlichen Leben sehr präsenten Menschen verloren. Für die CDU und auch die Frauen Union und die Senioren Union bedeutet der Tod Erika Meyer zu Drewers zugleich den Verlust eines loyalen, zugewandten und immer unterstützenden Mitglieds.

Von Ariane Stech aus Meckenheim

Weiterlesen