St.-Barbara-Kirmes in Weibern
Steinhauerverein feierte das Traditionsfest mit den Bürgern
Weibern. Der Steinhauerverein Weibern hatte am vergangenen Wochenende zur traditionellen St.-Barbara-Kirmes eingeladen. Der 1994 gegründete Verein hat seit dieser Zeit zu Ehren der Schutzpatronin der Steinhauer wie auch der Pfarrgemeinde St. Barbara in Weibern die Tradition der sogenannten „Winterkirmes“ wieder aufleben lassen. Viele Bürger besuchten den Steinhauerverein am Sonntag in der Robert-Wolff-Halle. Mit ihrem Besuch sagten sie dem Verein Dank für die vielen ehrenamtlichen Stunden, die die Vereinsmitglieder für die Verschönerung ihres Heimatortes alljährlich aufbringen. So haben die Mitglieder des Steinhauervereins ihre Handschrift bei der wunderbar gestalteten Brücke in der Talaue, dem Taufbecken in der Pfarrkirche, vielen Sitzbänken und nicht zuletzt bei der Gestaltung der neuen Ortsmitte hinterlassen. Dafür ist auch die Ortsgemeinde Weibern gegenüber dem Steinhauerverein dankbar, zumal dieser auch bei vielen Handwerkermärkten und ähnlichen Gelegenheiten exzellenter Botschafter der Gemeinde ist, wie Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz in seinem Grußwort betonte.
Ab 15 Uhr wartete ein von den Frauen der Vereinsmitglieder gestiftetes reichhaltiges Kuchenbüffet auf die Gäste. Bei Kaffee und Kuchen saß man gemütlich beisammen. Musikalisch unterhielt an diesem Nachmittag die Blaskapelle Weibern. Ab 17.30 Uhr gab es dann auch den beliebten herzhaften „Döppekooche“ aus Rudi Schäfers Tuffstein-Backes.
Am weihnachtlichen Büchertisch mit regionaler Literatur konnte man auch die Neuerscheinungen der Heimatfreunde Weibern „Dorfnamen in Weibern“ und „Weiwer Platt, Dös un Dat“ erwerben.
Später konnte man bei der großen Verlosung viele interessante Sachpreise gewinnen, die teils handwerklich von den Vereinsmitgliedern aus Tuffstein hergestellt worden waren. Aber auch Werkzeuge, Küchengeräte, Bücher und Gutscheine warteten auf die Gewinner.
Eine besondere Ehrung erfuhr schließlich Katharina Radermacher: Der Steinhauerverein dankte ihr für die 20-jährige Vorbereitung der alljährlichen Döppekooche und überreichte ihr ein von Vereinsmitgliedern handgefertigtes Gemeindewappen aus Tuffstein.
So klang schließlich die diesjährige St. Barbara-Kirmes als Spätschoppen aus. Der Steinhauerverein freute sich über ein volles Haus und dankte allen Gästen für den sehr guten Besuch, mit dem man das Engagement des Vereins das ganze Jahr über honorierte. Man darf sich jetzt bereits auf die St.-Barbara-Kirmes im nächsten Jahr freuen.
