Allgemeine Berichte | 03.02.2014

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V.

Transparenz bei den Katzenschutzfreunden

„Vernachlässigt und unterernährt“, mit nur 2,5 Kilogramm kam Goldie auf eine Pflegestelle. Sie lebte auf einem Bauernhof und wurde nach drei Monaten wieder ausgewildert, da sie mit ihren circa 2 Jahren ihr Misstrauen gegenüber Menschen nicht mehr ablegen konnte.Privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Vorstand der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V. traf kürzlich zur ersten Sitzung in neuer Besetzung. Carmen Schumacher ist die neue Geschäftsführerin und Martin Voullième übernahm das Amt des Kassenwartes. Nach vier Jahren positiver Bilanzen muss für das Jahr 2013 ein deutlicher Verlust verkraftet werden. Zwar stiegen in diesem Jahr die Einnahmen durch Mitgliedschaften und Spenden um knapp 13 Prozent an, die Ausgaben steigerten sich jedoch enorm um plus 75 Prozent auf rund 70.000 Euro.

Jetzt gilt es für die anstehende Jahreshauptversammlung im März 2014, eine klare Bestandsaufnahme zu machen, unnötige Ausgabequellen zu schließen und Konzepte zu überdenken.

Die KSF blicken auf fünf Jahre intensiven Katzenschutz zurück (der Aktivkreis Katzenschutzfreunde Brohl- und Vinxtbachtal auf sechs Jahre) und haben sich einen großen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Die gute Erreichbarkeit und die häufig sehr schnelle Hilfe lassen an manchen Tagen das Telefon kaum stillstehen. Die Hilfegesuche werden dabei deutlich mehr, die Anrufe zur Vermittlung der Katzen bleiben aber relativ gleich. Das hat dazu geführt, dass 2013 mit neuen Pflegestellen erheblich mehr Katzen aufgenommen wurden, aber nicht im gleichen Maße wieder vermittelt werden konnten. Viele dieser Tiere stammten aus Fällen des „Animal Hoarding“, waren vernachlässigt, unterernährt, krank und natürlich unkastriert.

Diesen dadurch deutlich verlängerten Verweilzeiten der Katzen auf den Pflegestellen folgten hohe Kosten für Futter und Streu, erhöhte Tierarztkosten unter anderem durch die zweite Impfung der Grundimmunisierung, bis hin zu Kastrationskosten für Katzen, die schon als Babys zu den KSF gekommen sind. Insgesamt wurden circa 400 Katzen in ein neues Zuhause vermittelt, davon 200 als Babys mit Kastrationsvertrag. Für fast 150 Katzen wurden die Kastrationskosten übernommen, bei 136 verwilderten Katzen bezahlten die KSF die Kosten für die Fahrten zu den Fangstellen, die Kastrationen und / oder die Wurm- und Flohmittel.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel müssen sich wieder gesund schrumpfen, wenn sie auch in den nächsten Jahren effektiv arbeiten und vielen helfen wollen. Dazu gehört vorrangig, dass mit weniger Pflegestellen insgesamt weniger Katzen aufgenommen werden dürfen, vor allem im späten Frühjahr und Sommer, wenn wieder die Flut der Katzenbabys über alle hereinbricht. Weniger Pflegestellen mit weniger Katzen bedeuten kürzere Zeiten der Unterbringung, schnellere Vermittlung dieser Katzen und so weniger Folgekosten. Nur so kann sichergestellt werden, dass auch weiterhin genügend Gelder für verwilderte Katzen, Kastrations- und Fangaktionen sowie ausgesetzte und kranke Tiere bereitstehen.

Katzen, die noch sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten und viele weitere Informationen zu unserer Arbeit gibt es auf www.katzenschutzfreunde.de.

Futter- und Geldspenden kommen zu 100 Prozent den Katzen zugut.

Spenden sind willkommen, bei der Volksbank RheinAhrEifel BLZ: 577 615 91, Konto Nummer 416 125 800.

„Vernachlässigt und unterernährt“, mit nur 2,5 Kilogramm kam Goldie auf eine Pflegestelle. Sie lebte auf einem Bauernhof und wurde nach drei Monaten wieder ausgewildert, da sie mit ihren circa 2 Jahren ihr Misstrauen gegenüber Menschen nicht mehr ablegen konnte.Foto: Privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Rund ums Haus
Dauerauftrag Imageanzeige
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Tag der offenen Tür
Kreishandwerkerschaft
Ostergrußanzeige
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
v.l.n.r.: Christian Luke, Iris Gesell, Sebastián Merino, Anna Evertz, Alicja Sinen
35

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung kam am Mittwoch, den 25. März 2026 um 18:00 Uhr der Vorstand des Fördervereins mit interessierten Fördervereinsmitgliedern und der Schulleitung in den Räumlichkeiten der Lindenschule zusammen. Zu Beginn standen die Tagesordnungspunkte „Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr“ und „Bericht des Kassenwartes zur Mitgliederentwicklung und zu den Finanzen“ auf der Agenda.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2291

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Daueranzeige
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Anzeige "Rund ums Haus"
Titel
Koblenz blüht
Schulze Klima -Image
fit für`s Alter?
Container Anzeige
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Osteraktion
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern