Politik | 03.05.2013, 14:07 Uhr

Schwerpunktmaßnahme „Umweltschule - lernen und machen“

Tropische Rieseninsekten und Lombi, der große Kompostwurm

Die Umweltlernschule in Niederzissen ist eine von fünf Einrichtungen dieser Art in Rheinland-Pfalz

Der Kuratoriumsvorsitzende, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, erläuterte den Erzieherinnen und Erziehern des Kitas aus dem Kreis Ahrweiler die diesjährige Aktion.WK
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Niederzissen. Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler hatte in ihrer diesjährigen Schwerpunktmaßnahme alle Kindergärten des Kreises dazu ein, mit tropischen Rieseninsekten, Blattschneiderameisen und Lombi, dem großen Kompostwurm, auf Tuchfühlung zu gehen. Diese sind nämlich neben den Kindern die Hauptfiguren des Projekts. Durch sie wird dem Nachwuchs erlebnisorientiert alles rund um die spannenden Themen „Stoffkreisläufe in der Natur“, „Wertstoffe im Abfall“ und „Recycling“ vermittelt - getreu dem Motto „Umweltschule - lernen und machen“. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am Dienstag, dem 30. April 2013 wurde das Konzept in der Umweltlernschule des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB) „Auf dem Scheid“ in Niederzissen (Gemarkung Gönnersdorf) den Leiterinnen und Leitern der Kindergärten vorgestellt. Gemeinsam mit dem Kuratoriumsvorsitzenden, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, und dem Werkleiter des AWB Sascha Hurtenbach informierten Stiftungsvorstand Guido Mombauer und die Umweltpädagogin Sigrun Jungwirth über die Ziele und den Ablauf des Stiftungsprojekts in den kommenden Monaten. Dabei waren sich die Verantwortlichen einig: „Die Kinder werden ihre Umwelt hautnah erleben! Sie werden spielerisch und mit einem hohen Praxisanteil die Inhalte verstehen lernen und anwenden können.“ Angesichts knapper werdenden Ressourcen und einem voranschreitenden globalen Umwelthandel gewinnen die Themen „Umweltschutz“ und „Erneuerbare Energien“ immer mehr an Bedeutung. Höchste Zeit zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Auch die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft können hier bereits aktiv mitwirken. Deshalb veranschaulichen verschiedene Stationen in der Umweltlernschule den Kindern die Inhalte der Abfallwirtschaft. Zur Vor- und Nachbereitung des Besuchs erhalten die Erzieherinnen und Erzieher von Pädagogen entwickelte Informationsmaterial. Um dem Besuch noch mehr Nachhaltigkeit zu verleihen, können die Kinder der 64 Kitas im Kreis das Erlernte in eigenen Umweltprojekten anwenden. Die vorbildlichsten Projekte werden anschließend von der Jugendstiftung ausgezeichnet. Mit der Umweltlernschule in Niederzissen verfügt der Landkreis Ahrweiler über eine von fünf Umweltlernschulen in ganz Rheinland-Pfalz und damit über eine herausragende Möglichkeit, Umweltschutz zu thematisieren. Alle Kosten für den Besuch der Umweltlernschule werden komplett von der Jugendstiftung übernommen. Fragen zum Projekt können an die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler gerichtet werden: Telefon: 02641 - 975 222; E-Mail: info@uls-plus.de; Homepage: www.uls-plus.de.

Die ideale Gruppenstärke zum Besuch der Umweltlernschule im Rahmen des Projekts sind 8 - 10 Kinder. Insgesamt können 30 Kinder zeitgleich die Umweltlernschule besuchen.

Den Erzieherinnen und Erziehern wurde der Koffer mit Lerninhalten zum Thema „Abfallwirtschaft“ erläutert.

Den Erzieherinnen und Erziehern wurde der Koffer mit Lerninhalten zum Thema „Abfallwirtschaft“ erläutert.

Zur Vorbereitung des Projekts wurde den Gästen ein Buch zum Thema „Müllabfuhr“ mit kindgerechten Texten und Illustrationen rund um das Thema ausgehändigt.

Zur Vorbereitung des Projekts wurde den Gästen ein Buch zum Thema „Müllabfuhr“ mit kindgerechten Texten und Illustrationen rund um das Thema ausgehändigt.

Der Kuratoriumsvorsitzende, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, erläuterte den Erzieherinnen und Erziehern des Kitas aus dem Kreis Ahrweiler die diesjährige Aktion.Fotos: WK

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