„Wallers“ ist am Maifeiertag ein beliebtes Wanderziel
Volksfest auf der Höhe lockt Wanderer aus der ganzen Region
Bad Breisig. Seit Jahrzehnten ist am 1. Mai „Wallers“, die Ansammlung von landwirtschaftlichen Aussiedlerhöfen auf der Höhe zwischen Oberbreisig und Waldorf, eine traditionelle Adresse für Wanderfreunde. Unter der Leitung ihrer „Vordenkerin“, Familienoberhaupt Monika Rehkopf, organisieren alljährlich die Bewohner von „Wallers“ zum Beginn des Wonnemonats auf den Wiesen zwischen den Höfen ein ansehnliches Volksfest mit großem Maibaum, Biergarten und Verzehrsständen unter schneeweißen Zelten. Die Veranstalter hatten diesmal - entgegen ungünstigen Voraussagen - großes Glück mit dem Wetter: wenn auch kühl, so doch trocken, und im Lauf des Nachmittags kam sogar die Sonne heraus. So war die beste Voraussetzung für bierseliges Feiern gegeben. Selbst bei weniger gutem Wetter seit Jahren der Anlaufpunkt für Mai-Wanderer mit Kind, Kegel und Vierbeinern kamen feierfreudige Menschen bei so verlockenden Gegebenheiten aus allen Himmelsrichtungen nach „Wallers“. Wie in jedem Jahr ließen sich auch diesmal die meisten der lokalpolitisch Verantwortlichen die Möglichkeit nicht entgehen, durch einen Besuch bei den Bürgern des etwas abgelegenen Stadtteils zu punkten. So kam auch Bürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch - erstmals im Amt als Stadtchefin - mit einer Reihe von Mandatsträgern zur Visite bei den rührigen Gastgeberinnen und Gastgebern auf der Höhe. Bei Kaffee und Kuchen ergab sich in gemütlicher Runde auch ein wenig Gelegenheit, aktuelle Aspekte der Stadtpolitik zu diskutieren. Die dynamische Monika Rehkopf, insgeheim Regentin im Stadtteil „Wallers“, konnte aus der Hand der Bürgermeisterin nicht nur Händedruck und Anerkennung, sondern auch ein Kuvert mit geldwertem Inhalt entgegen nehmen. Kein Zweifel: Das Volksfest auf „Wallers“ ist mittlerweile ein unverzichtbares Event im Jahresprogramm der Quellenstadt geworden.
