Allgemeine Berichte | 31.01.2015

Monika Rörig und Lara Neumann sind Leistungssportlerinnen und absolvieren gleichzeitig eine Ausbildung

Beruf und Hobby können sich optimal ergänzen

Die Karatekämpferin Lara Neumann mit dem Therapeutischen Direktor Johannes Zielinski und der Sommerbiathletin Monika Rörig. privat

Neuwied. Monika Rörig beschreibt sich selbst als Menschen, der gerne aktiv ist und das Besondere liebt. So erklärt sich auch die Passion für ihren Sport: Sommerbiathlon - eine Raritäten-Sportart. Ähnlich wie die Wintervariante handelt es sich dabei um eine Mehrkampfsportart, die Crosslaufen und Sportschießen kombiniert. Je nach Turnier gibt es verschieden lange Lauf- und Schießeinheiten, wobei die Schießeinheiten im Liegen oder Stehen erfolgen. Wie viele ihrer Mitstreiter hat Monika Rörig ihre Leidenschaft über den Schützenverein entdeckt. „Vor zehn Jahren bin ich hier mit der Sportart erstmals in Kontakt gekommen und fand die Verbindung vom konzentrierten Sportschießen mit einer Ausdauersportart faszinierend“, so Monika Rörig. In den letzten Jahren hat sie es - trotzdem sie den Sport nur als Hobby betreibt - bis zu den Deutschen Meisterschaften geschafft.

Vor zweieinhalb Jahren hat Monika Rörig ein Bachelor-Studium an der Reha Rhein-Wied begonnen. Und auch dort beweist sich wieder ihr Hang zum Besonderen, denn die Ausbildung an der Reha Rhein-Wied kombiniert die deutsche Berufsausbildung zum „Staatlich geprüften Physiotherapeuten“ mit einem niederländischen Fachhochschulstudium zum Bachelor of Science (Bachelor Degree Programme of Physiotherapy). „Bewegung gehört zu meinem Leben. Und gerade in Bezug auf meinen Laufstil hilft mir meine Ausbildung sehr, weil ich einfach genau weiß, wie ein Bewegungsablauf optimal zu sein hat.“

Lara Neumann, die die klassische Ausbildung zur Physiotherapeutin an der Reha Rhein-Wied absolviert, berichtet Ähnliches. „Meine Kenntnisse in Anatomie sind für mein sportliches Engagement enorm hilfreich“, so die 18-Jährige. Lara Neumann ist seit 2011 im Karate-Nationalteam und hat schon viele internationale Turniere bestritten. Fast täglich trainiert sie - entweder im heimischen Puderbach oder gemeinsam mit dem Nationalteam in Duisburg. Dann heißt es nach Schulschluss die Sporttasche packen, nach Duisburg fahren, zwei Stunden trainieren und dann wieder heim. Eine logistische und persönliche Herausforderung, die Lara Neumann allerdings gerne annimmt. Schließlich ist ihr großes Ziel, an den Olympischen Spielen 2020 teilzunehmen, falls Karate bis dahin olympisch ist. Aber auch in der Zwischenzeit hat die junge Frau viel vor: „Nach meiner Ausbildung möchte ich mich entweder komplett dem Sport widmen oder mich im Bereich der Kinderphysiotherapie spezialisieren“ - ein Bereich, der sie schon immer fasziniert, da sie auch in ihrer Freizeit und beim Training viel mit Jüngeren zu tun hat.

Johannes Zielinski, Therapeutischer Direktor der Reha Rhein-Wied, ist stolz auf die Leistungen der beiden Auszubildenden: „Die Kombination ist für sie meiner Meinung nach optimal. Leistungssport auf der einen Seite und eine Ausbildung, die wichtige Kenntnisse in Anatomie, Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers vermittelt, auf der anderen Seite. Davon könnten auch viele Hobbysportler profitieren“. Gegenüber ihren Kommilitonen und Kommilitoninnen fühlen sich die beiden allerdings kaum im Vorteil. „Wir mussten nicht bei Null anfangen, weil wir durch den Sport schon viel über den menschlichen Körper wussten“, so Lara Neumann. „Das haben die anderen aber schnell nachgeholt“. Auch am Unterricht nehmen die beiden ganz normal teil; nur bei ihren Wettkämpfen sind sie freigestellt - das ist für Johannes Zielinski selbstverständlich.

Pressemitteilung

Marienhaus Klinikum

Die Karatekämpferin Lara Neumann mit dem Therapeutischen Direktor Johannes Zielinski und der Sommerbiathletin Monika Rörig. Foto: privat

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