Allgemeine Berichte | 02.11.2015

SchülerInnen der David-Roentgen-Schule widmen sich sozialpolitischen Fragestellungen

Berufliche Bildung und soziale Kompetenz gehören zusammen

Eine Gruppe von Schülern befasste sich mit der aktuellen Flüchtlingssituation. privat

Neuwied. Der Eintritt in die beruflich-gymnasiale Oberstufe der David-Roentgen-Schule begann für die Schülerinnen und Schüler mit Projekttagen. Eine Gruppe befasste sich mit der Situation von Flüchtlingen im Landkreis Neuwied.

Um einen umfassenden Überblick über die Flüchtlingshilfen zu bekommen, standen Befragungen bei den Wohlfahrtsverbänden und der Kreisverwaltung an. „Diese ist erste Anlaufstelle für Flüchtlinge, die nach dem Königssteiner Schlüssel von den Aufnahmeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz an die Landkreise und kreisfreien Städte zugewiesen werden“, erläuterte Flüchtlingssachbearbeiter Friedhelm Lorscheid, der mit Integrationsbeauftragter Andrea Oosterdyk und Herbert Woidtke, Mitglied im Beirat für Migration und Integration alle Fragen beantwortete.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr erstaunt, wie umfang- und detailreich die Thematik ist und wie viele Aspekte angesprochen wurden. Zum Beispiel die Schulpflicht, vom Erlernen der deutschen Sprache, der Bearbeitung des Asylantrags durch das Bundesamt für Migration und Integration bis hin zu den Leistungen der verschiedenen Behörden und dem umfangreichen ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Diese geben als Willkommenspaten den Flüchtlingen nicht nur Orientierung und Unterstützung, sondern Sprachunterricht, bis ein offizieller Sprachkurs besucht werden kann.

Es gibt Kleiderkammern und Helferkreise, die Spenden von Kleidung und Hausrat organisieren und die gerade im ländlichen Bereich wichtige Fahrten organisieren.

Viele Initiativen werden von den Kirchengemeinden initiiert und koordiniert, hier sind beispielsweise viele Treffpunkte als Cafe Asyl oder Cafe International vor Ort entstanden und entstehen weiterhin, damit die Flüchtlinge Informationen einholen und Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung aufbauen können.

Eine Gruppe von Schülern befasste sich mit der aktuellen Flüchtlingssituation. Foto: privat

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