Rheinbrohler Heimatgeschichte erleben
Historische Ausstellung traf erneut auf großes Interesse
aus Homburg
Rheinbrohl. Auch am ersten Sonntag im Juli öffnete Gerhard Kühnlenz wieder die Tür seines kleinen Heimatmuseums in der Hauptstraße 86.
Besucher hatten die Gelegenheit, tief in die Rheinbrohler Ortsgeschichte einzutauchen und sich so auf eine „Zeitreise“ zu begeben, die das Museum durch seine sorgfältig zusammengetragenen Exponate ermöglicht.
An diesem Tag erhielt der Inhaber von einer Besucherin eine Aufnahme des Marktplatzes vom 19. März 1945, die eindrucksvoll den Zustand nach der Bombardierung dokumentiert.
Auch eine Gedenkkerze, die an die Synagoge in Rheinbrohl erinnert, konnte zur inzwischen doch sehr erstaunlichen Sammlung hinzugefügt werden.
Die Resonanz war durchweg positiv: Gäste, darunter ein sehr interessierter Besucher aus dem Senegal, der zur Zeit in Rheinbrohl weilt, lobten die beeindruckende Ausstellung und die persönliche Atmosphäre.
Nächster Termin ist am Sonntag, 2. August. Das Museum ist dann, wie gewohnt, von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Individuelle Besuche sind nach vorheriger Absprache unter ZeitGeschichteRheinbrohl@web.de jederzeit möglich.
A. Kossmann
Ein Teil besonderer Rheinbrohler Weine, die sich im Museum befinden. Foto: Kühnlenz
Gedenkkerze mit dem Foto der Rheinbrohler Synagoge bis 1938. Foto: Kühnlenz
Das Museum ist auch von überörtlichem Interesse. Foto: Kühnlenz
Weitere Themen
Die Aufnahme vom 19. März 1945 zeigt den schwer geschädigten Rheinbrohler Marktplatz. Foto: Kossmann