Theater im Hotel zur Post
„Langsam werd´ ich ungemütlich“
Österreicher Stefan Waghubinger sorgte für schwarzen Humor
Waldbreitbach. Das Publikum hat das Wort! - Zwar nicht (immer) das Letzte, aber ein Gewichtiges, wenn es darum geht, Künstler, die besonders erfolgreich auf der Kleinkunstbühne im Hotel „Zur Post“ aufgetreten sind, erneut zu verpflichten. Stefan Waghubinger ist so einer - er stellte sich in der Saison 2010/2011 im Rahmen des traditionellen Überraschungsabends „Kabarett à la surprise“ vor und das Publikum verlangte mehr, nun war es endlich so weit. Mit seinem Soloprogramm „Langsam wird´ ich ungemütlich“ kam der gebürtige Österreicher, der seit 20 Jahren in Stuttgart lebt, mit seinem tief schwarzen Humor mit österreichischem Akzent und deutsch-schwäbischer Gemütlichkeit an die Wied. „Dieser Kabarettist findet immer eine Formulierung, die alles noch schlimmer mach“, versprach Hotelier Jürgen Grünwald zu Beginn und damit nicht zu viel.
„Ich hab‘ nichts gegen die Natur, aber wenn sie hier mit uns leben will, muss sie sich auch anpassen! Wir müssen sie fördern und von ihr fordern - wir machen alles schön traditionell wie früher mit Gift und Kunstdünger, während der Chinese klont.“
Waghubingers Pointen kommen an, damit erscheint er sehr sachlich similierend und oft tief in sich versunken, eine Art, die ankommt und trifft. Auch wenn er zwischenmenschlich mit dem Gutschein für eine Schönheits-Operation bei seiner Frau wohl etwas daneben lag und sich diese nicht aufregen soll, immerhin haben Frauen durchschnittlich vier Geburtstage mehr, so war er doch sympathisch und auch dem ein oder anderen Beziehungsratschlag aus dem Publikum gegenüber sehr aufgeschlossen.
Er sieht sich auch nicht als beziehungsgestört an, denn immerhin fährt er seit 16 Jahren dasselbe Auto - Waghubinger war mal eine etwas ruhigere Art an Kleinkunst, aber eine, die ankam und er war der letzte offiziell bekannte Künstler, bevor sich am Sonntag, 27. April, mit „Kabarett à la surprise“ wieder ein Überraschungsabend bietet - vielleicht wieder mit einer Waldbreitbacher Neuentdeckung, die dann vom Publikum erneut gefordert wird!?
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