Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert

50. Jahre Spielmannszug „Ahrklänge“ Heppingen

Heppinger Gaststätte „Dornröschen“ war gut gefüllt

10.09.2019 - 10:59

Heppingen. In die Heppinger Dorfgaststätte „Dornröschen“ hatte der Vorstand des Spielmannszugs „Ahrklänge“ Heppingen e.V. seine Mitglieder und Unterstützer des Vereins zu einer Jubiläumsfeier anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Vereins eingeladen. Gleich zu Beginn konnten sich die Gäste an einer üppig ausgestatteten Kaffeetafel bedienen. Der Vereinsvorsitzende Gregor Fabritius rief anschließend die Vereinsgeschichte noch einmal in Erinnerung. Die Gründungsversammlung erfolgte am 16. August 1969 in den Räumlichkeiten der damaligen Gaststätte „Hotel Burg Landskron“, die zu dieser Zeit von den Eheleuten Schlingmann geführt und 1982 zum Heppinger Bürgerhaus umgebaut wurde. Bereits vor dieser Vereinsgründung gab es ein Tambourcorps in Heppingen, das seit den zwanziger Jahren vom Heppinger Turnverein „Landskron“ 08 und dem Heppinger Junggesellenverein St. Martinus getragen, und deren Instrumente dann dem neu gegründeten Verein überlassen wurden. In der Blütezeit des neu gegründeten Vereins in den siebziger und achtziger Jahren betrug die Zahl der aktiven Musiker bis zu 45. Heute kann der Verein auf 26 Musiker zurückgreifen, die überwiegend für die Heppinger Dorfgemeinschaft und bei Vereinsfesten in Heppingen aufspielen.


Der Vorsitzende ehrte sodann besonders fünf anwesende Vereinsmitglieder mit Urkunde und einem Präsent, die seit der Gründung des Vereins vor 50 Jahren diesem treu geblieben sind: Kurt Jüliger, Heinz-Dieter Münch, Heinrich Schäfer, Heinz Westphal und Klaus Kniel. Martin Terporten als Jugendvertreter bedankte sich im Namen der Vereinsmitglieder bei drei Urgesteinen, die sich dem Verein seit Jahrzehnten als Vorstandsmitglieder zur Verfügung stellen:

Andrea Bollig gehört dem Vereinsvorstand bereits seit 1982 an; zunächst als Jugendvertreterin und seit 1983 als Kassiererin. Damit ist sie nun seit 36 Jahren Hüterin der Vereinskasse des Spielmannszugs. Josef Münch war von 1984 bis 1985 Vorsitzender und ist seit 1987 Schriftführer des Vereins und dokumentiert seit nunmehr 36 Jahren das Vereinsgeschehen auch für künftige Generationen. Von 1977 bis 1985 war Gregor Fabritius Schriftführer des Spielmannszugs und ist seit 1985 Vorsitzender des Vereins. Somit blickt er insgesamt auf 42 Jahre Vorstandsarbeit zurück. Mit aufrichtigem Applaus und je einem Blumenstrauß dankten die Vereinsmitglieder den verdienten Vorstandsmitgliedern. Ortsvorsteher Klaus Kniel gratulierte dem Verein ebenfalls sehr herzlich und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der Spielmannszug dieses Jubiläum in alter Frische und mit neuem Elan begehen könne und betonte, dass die „Ahrklänge“ ein fester und zuverlässiger Bestandteil des Heppinger Dorflebens seien. Ohne den Spielmannszug würde in Heppingen der musikalische Begleiter vieler Vereinsveranstaltungen, Jubiläen und offiziellen Terminen des Dorfes fehlen. Und so wünschte er dem Verein auch für die kommenden Jahrzehnte eine erfolgreiche Zukunft zur Weiterführung dieser musikalischen Tradition in Heppingen und überbrachte zum Jubiläum eine Zuwendung des Ortsbeirats.

Auch bei der Jubiläumsveranstaltung durfte natürlich die musikalische Seite nicht fehlen. Zur Freude aller Anwesenden beteiligten sich Kurt Jüliger als Tambourmajor und Heinz Westphal, wie viele Jahrzehnte lang zuvor, als Schlagzeuger an der Darbietung einiger Märsche im Außenbereich der Gaststätte. Während der Jubiläumsfeierlichkeiten lief eine umfangreiche Bilderserie auf einer Leinwand, in der Bilder von Auftritten des Spielmannszugs aus den vergangenen fünfzig Jahren und darüber hinaus gezeigt wurden. Hierfür hatte Ralf Kleinow gesorgt, Margret Hommes zeichnete für eine bebilderte Jubiläumsbroschüre verantwortlich, die Ausschnitte aus dem Vereinsleben der vergangenen fünfzig Jahre widerspiegelte. Bis zum späten Abend saßen die Vereinsmitglieder noch gemütlich beisammen und erfreuten sich an einer vom Vorstand und dem Vereinswirt Christoph Schäfer bestens vorbereiteten Jubiläumsveranstaltung.

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Die Zahl der linksextremen Gewalttaten in Deutschland ist viel stärker angestiegen als die der rechtsextremen und ist auch deutlich höher, jüngstes, trauriges, Beispiel waren die Krawalle zum ersten Mai in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main und anderen Städten....
Gabriele Friedrich:
Das sind keine Unbekannten, das sind frustrierte Jugendliche, die ihre Wut und ihren Frust da ablassen, auch natürlich durch Corona, weil sie nirgendwo hinkönnen um ihre Kräfte zu messen. Man muss wissen, wo diese Bäume sind, das geht nur, wenn da einer "heimisch" ist. Heutzutage kann man nicht mal...
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