Schüler und Schülerinnen des Are Gymnasiums in den USA
Auf den Spuren von Martin Luther King
Erlebnisreiche Tage in North Carolina
Kreisstadt. Zum ersten Mal nach längerer Zeit fand am Are-Gymnasium wieder ein Schüleraustausch mit einer amerikanischen Schule statt. Drei Wochen lang besuchten acht Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Englischlehrer Thomas Zell die East Mecklenburg Highschool in Charlotte, North Carolina. Anne Etten, Lisanne Göbel, Alina Lutter, Sophie Ober-Cassebaum, Lorina Holterhoff, Yasmin Schmiede und die zwei Marvins, Marvin Neufeind und Marvin Hürter konnten sich glücklich schätzen dabei zu sein, denn es hatten sich mehr als 50 Schüler der 10. und 11. Klassenstufe für den Austausch beworben.
Die Schülerinnen und Schüler wollten hauptsächlich das amerikanische Schulsystem, den Lebensstil und das Land kennenlernen und natürlich auch die englische Sprache verbessern.
Als Hauptausflug ging es auf einen dreitägigen sogenannten „Civil-Rights-Field-Trip“. Zusammen mit etwa 30 Amerikanern besuchten die „Deutschen“ die Städte Atlanta, Montgomery, Selma und Birmingham, wo sie viel über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung erfuhren. Sie sahen sich Museen und wichtige Schauplätze an und wurden über die bedeutendsten und berühmtesten Kämpfer für die Rechte und Gleichberechtigung der Afroamerikaner, zum Beispiel Rosa Parks und Martin Luther King, jr. informiert. Zum Abschluss fand ein Besuch eines Gottesdienstes in der Sixteenth Street Baptist Church in Birmingham statt.
Während der restlichen Zeit gingen die Schüler zu ihren amerikanischen Austauschpartnern mit in den Unterricht und unternahmen während der Woche etwas mit den Gastfamilien, wie zum Beispiel die organisierte Zumba Night oder die Movie Night.
Auf dem Programm standen unter anderem ein gemeinsamer Shoppingtag, „Lasertag“ und zum Abschluss ein Bowlingnachmittag. Außerdem trafen die Schüler sich ein paar Mal bei einem der Amerikaner zu Hause, um gemeinsam zu essen und sich über verschiedene Themen zu unterhalten.
Das Fazit aller fiel mehr als positiv aus, es war ein gelungener von vielen Eindrücken geprägter Austausch. Jetzt freuen sich die Schüler und Schülerinnen erst einmal auf den Gegenbesuch der Amerikaner am 15. Juni, um ihnen auch die deutsche Kultur, das Rheinland und das Are Gymnasium zu zeigen und näher zu bringen.
