Klinikstandort ist auch für die Grafschaft unverzichtbar
CDU-Fraktion Grafschaft im Austausch mit dem Krankenhaus Maria Hilf
aus Grafschaft
Grafschaft. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat Grafschaft hat das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler besucht und sich mit dem kaufmännischen Direktor, Thorsten Schütze, über die aktuelle Lage und die politischen Rahmenbedingungen für den Krankenhausstandort ausgetauscht.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Herausforderungen, vor denen Krankenhäuser derzeit stehen: die bundesweite Krankenhausreform, die Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz, die wirtschaftliche Situation der Kliniken sowie die Sicherung von Fachkräften. Schütze stellte dabei auch die kürzliche Leistungsgruppenzuweisung durch das Land Rheinland-Pfalz vor. Damit kann das Krankenhaus auch künftig ein breites wie hochspezialisiertes Spektrum medizinischer Versorgung anbieten. Für das Krankenhaus ist die Zuweisung ein wichtiger Baustein zur Zukunftssicherung des Standorts und eine Bestätigung der Arbeit des gesamten Teams.
„Für die Menschen in der Grafschaft ist das Krankenhaus Maria Hilf die nächstgelegene Klinik mit Notfallversorgung. Eine wohnortnahe, verlässliche Krankenhausversorgung ist ein zentraler Teil der Daseinsvorsorge, und das endet nicht an Gemeindegrenzen“, betont Roland Schaaf, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Gemeinderat Grafschaft. „Klar ist: Der Standort braucht den Rückhalt der gesamten Region.“
Dieses Bekenntnis will die CDU-Fraktion mit einem konkreten Schritt untermauern. Sie bereitet derzeit einen Antrag vor, wonach die Gemeinde Grafschaft dem Förderverein des Krankenhauses Maria Hilf beitreten soll. „Mit einer Mitgliedschaft der Gemeinde Grafschaft setzen wir ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit und unterstützen das Engagement für unser Krankenhaus ganz praktisch“, so Margret Nelles-Lawnik, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Der Antrag soll in einer der kommenden Sitzungen des Gemeinderates beraten werden.
Weitere Themen
Abordnung der Grafschafter CDU-Fraktion vor dem Krankenhaus Maria Hilf Foto: Laura Werner