Dankabend bei der Kolpingfamilie Ahrweiler
Dank, Ehrung und Spenden
Kreisstadt. Die Mitglieder und weitere Aktive der Kolpingfamilie Ahrweiler trafen sich in diesem Jahr um den Dank ihrer unentgeltlichen Arbeit vom Vorsitzenden Paul Gieler entgegen zu nehmen. So fanden sich alle 60 Aktivisten zu einem gemütlichen Beisammensein in der Zehntscheuer ein.
Der Weinstand an Winzerfest, die Haupteinnahmequelle der Kolpingfamilie, gelingt nur, wenn der Bann zum ehrenamtlichen Engagement ungebrochen bleibt, so der Vorsitzende.
Der Kassierer Werner Krämer strahlte über das ganze Gesicht, die Erlöse betrugen in diesem Jahr rund 3.000 Euro, die an insgesamt 13 bedürftige Organisationen und Menschen verteilt wurden. Aber auch eine Ehrung stand an: Erika Kriechel, stellvertretende Vorstandsvorsitzende, gehört 25 Jahre der Kolpingfamilie Ahrweiler an. Sie war die erste Frau, die Mitte der 1980er-Jahre in die Kolpingfamilie eintrat. Vorher bestand diese nur aus „Gesellen“, alle männlich, denn der von Ort zu Ort wandernde Arbeiter stand im Zentrum der Idee Adolph Kolpings. Nun, dass Frauen auch ihren „Mann“ stehen können, das hat Erika Kriechel in über 20 Jahren Vorstandsarbeit bewiesen. Erika Kriechel war es dann auch, die für die vielen Helferinnen und Helfer eine schöne Tombola zusammen „geköttet“ hatte.
Und wenn man sie fragt, ist das Dazutun der Ahrweiler Geschäftswelt und der Sparkassen geradezu grandios. Danke auch an dieser Stelle. Dann kam der gesellige Teil des Abends. Besonders die Weinspenden des Ahrweiler Winzer-Vereins entwickelten sich zum Stimmungsmacher. Unschwer zu erraten wieso.
Ein „Eselswein“ aus Dernau, überreicht vom Vorsitzenden der Kolpingfamilie Dernau, Edgar Bertram, zum 150-jährigen Jubiläum der Kolpingfamilie Ahrweiler im letzten Jahr, fand die Anerkennung und den Respekt der Spitzenqualität eines Frühburgunders. Die Letzten verließen die Zehntscheuer um Mitternacht. Ein Beweis dafür, dass das Familienleben bei Kolping weiß Gott nicht langweilig ist.
