SV Blau-Gelb Dernau 1922 e.V.
Dernau und Altenahrer starteten zum Steiner Berg-Lauf
Ahrweiler. Läufer des Lauftreffs Dernau und der Altenahrer Selbstläufer trafen sich um zehn Uhr am Heiligabend am Parkplatz des Ahrweiler Stadions, um gemeinsam zum Lauf auf den Steiner Berg zu starten. Mit diesem Lauf wurde 1982 bei der Gründung der Leichtathletik-Abteilung des SV Blau-Gelb Dernau begonnen. Laufwart Bernd Kelter ist seitdem jedes Jahr dabei und bedacht, dass sich eine Gruppe zusammenfindet, damit diese Tradition nicht gebrochen wird. Seit ein paar Jahren sind auch Läufer und Läuferinnen der befreundeten Altenahrer Selbstläufer um den Vorsitzenden Eule Frings regelmäßig dabei. Auf den elf Kilometern zum Steiner Berg-Haus sind insgesamt mehr als 500 Höhenmeter zu überwinden, sodass man sich für diese anspruchsvolle Strecke vorbereiten sollte. Neben Jürgen Riske, Vorsitzender des LT Dernau, war Jürgen Wolff, Monika Schmitz und Coni Weigand dabei, die bei diesem Lauf ihr Debüt gab. Josef Schröder, der älteste der 14 gestarteten Sportler liebt mit seinen 67 Jahren immer noch Bergläufe dieser Art. Tochter Eva, die in London lebt und im Fitnessbereich selbstständig tätig ist und mehrere Marathon- und Ultraläufe absolviert hat, trug mit ihrer Teilnahme ein wenig zu einem internationalen Flair dieses Laufes bei. Günter Mönch und Eule Frings hatten erst Anfang Dezember den kräftezehrenden Siebengebirgs-Marathon mit 800 Höhenmetern erfolgreich abgeschlossen. Die Selbstläuferin Anne Frings-Ley, die im Herbst den Jungfrau-Marathon in der Schweiz mit 1839 Höhenmetern gelaufen ist, nimmt wie Georg vom Altendorf-Ersdorfer Lauftreff, Erik mit seinen beiden Labrador-Hunden und Sabine vom TuS Ahrweiler auch seit einigen Jahren regelmäßig teil.
Nach Ankunft am Steiner Berg-Haus bot der Wirt den Sportlern wegen leichtem Nieselregen und starkem Wind freundlich an, ihre Pause doch im Gastraum einzulegen. Roswitha packte selbst gebackene Plätzchen, Wasser, Tee und Glühwein aus, um zwei Tische festlich einzudecken. Annette Frings hatte einen Korb hergerichtet, um ihn mit Gebäck, Tee, Glühwein und einem Weck der Roswitha mitzugeben. Nach einer halben Stunde gemütlichen Aufenthaltes in der warmen Stube verabschiedete man sich mit den besten Wünschen zu Weihnachten, um dann zum Bergab-Lauf sternförmig zurück in Richtung Dümpelfeld, Altenahr, Altendorf, Grafschaft-Esch, Dernau oder Ahrweiler zu starten.
