60 Jahre Mayschosser Bömmes-che 1954 -2014
Ein Möhne-Verein feiert Jubiläum
Mayschoß. Seit nunmehr 60 Jahren unterhalten die Meescheche Möhne ihre Gemeinde zur Karnevalszeit mit wechselnden Aktivitäten.
In den Anfängen war es, neben der täglichen Arbeit und der Erwerbstätigkeit als Winzerinnen und Hausfrauen, eine willkommene Abwechslung, sich bei den Zusammenkünften darzustellen und Alltagsthemen wie dat Büdche, der Keller, aktuelle Dorf- und Gemeindepolitik oder das Dorfgeschehen auf die „Schippe“ zu nehmen. Die Frauen schafften es mit ausgefallenen Ideen beim Wagenbau , Reden, Tänzen und sogar einem Männerballett, im Laufe der Jahre Festzüge, Karnevalsumzüge, Winzerfeste, Veranstaltungen, auch außerhalb von Mayschoß, mit ihrem Ideenreichtum, ständig wechselnder Thematik bis zum heutigen Tag abwechslungsreich und repräsentativ zu gestalten.
Bei Wanderungen, Ausflügen, Nikolausfeiern und den Generalversammlungen zeigten sich die Beständigkeit und der Zusammenhalt des Vereins. In 60 Jahren wechselten nur viermal die Obermöhn und der Vorstand. Alt bewährt und erfahren führten viele Jahre Obermöhn Anna Dreyer und Kassiererin Mia Cossmann die Geschicke des Vereins.
Bis dann im Jahr 2000, pünktlich zum Jahrtausendwechsel, Hedwig Reuter, Anna Fuhrmann und Annemie Schmitz aus Altersgründen ihre Vorstandsposten an Henny Leyendecker, Claudia Fuhrmann und Petra Mardini abgaben. Neuer Wind fegte dennoch nicht durch die Gruppe, weil der „Bestand“ seit 60 Jahren relativ konstant ist. 2005 schied Mia Cossmann aus dem Vorstand als Kassiererin, in ihre Fußstapfen trat Marita Liersch. Erstmalig wurde der Vorstand um zwei Beisitzer erweitert und Elisabeth Thiel sowie Doris Klaes frischten das alt hergebrachte mit neuen Ideen auf.
Nach 26 Jahren Obermöhn, Anna I. gab Anna Dreyer ihren Posten an die „zugezogene“ Petra Mardini ab.
Bei einer Mitgliederversammlung am 28. April 2009 wurde sie einstimmig zur Obermöhn Petra I. gewählt.
In 60 Jahren ist viel passiert es zählen noch heute zwei Vereinsgründerinnen zum festen Stamm der Akteure. Viele Aktivitäten tragen noch die Handschrift des althergebrachten, der Tradition, aus denen das Vereinsleben zehrt und ohne das der Verein heute kaum noch Bestand hätte.
Der derzeitige Mitgliederstand mit einem Durchschnittsalter von 64,5 Jahren, zeigt den evolutionären Wandel in der digitalisierten Welt, was früher im Verein gelebt wurde lebt man heute in den sozialen Netzwerken. Unterhaltung pur Tag täglich 24 Stunden lang.
Der Verein zählt aktuell 30 aktive, vier inaktive und vier Ehrenmitglieder.
Die Möhnenr freuen sich über jedes neue Mitglied, denn allein sind sie machtlos aber gemeinsam sind sie stark, ein Verein lebt durch die „Verjüngung“ und den Fortbestand seiner Mitglieder. Sie machen sich stark, diesem Motto zu folgen und bitten alle in dem Vorhaben, den Verein noch lange am Leben zu halten, zu unterstützen.
„Ja, des Lebens Karussell dreht sich leider viel zu schnell, drum sollten sie zusammenhalten, all‘ die Jungen und die Alten“.
Die „Martinsklause“ war fast 50 Jahre der Treff- und Mittelpunkt im Jahresablauf der Mayschosser Bömmes-che. Leider ist in diesem Jahr, aus gesundheitlichen Gründen, keine Veranstaltung möglich.
Weiberdonnerstag, 27. Februar
Doe Möhne beginnen traditionell mit der heiligen Messe in der Pfarrkirche in Mayschoß. Anschließend Frühstück und gemütliches „Beisammensein“ bis in die Abendstunden im Pfarrsaal für alle „Möhne“.
Start frei für ein „REMAKE“ der letzten 60 Jahre Karneval in Mayschoß der Mayschosser Bömmes-che in diesem Jahr kein Umzug durch die Gemeinde.
Jubiläums-Sitzung Samstag, 1. März
Ab 19.11 Uhr bietet die Mayschosser Karnevalsvereinigung unter einmaliger Formation zum 60 jährigen Jubiläum ein fröhliches und abwechslungsreiches Programm. Alte, Junge, große wie kleine Karnevalisten unseres Dorfes gestalten die Jubiläumssitzung. Es erwartet die Besucher ein Programm der Superlative, zusammengesetzt aus Bewährtem, Neuem, Altem und Überraschendem.
Die Möhne freuen sich auf viele Besucher in den Kellergewölben der „Mayschoßer Winzergenossenschaft“ mit Willi Bellinghausen und seinem „Dancing-Sound“. Die DreiI „Owermöhne“
