Aus dem Polizeibericht ...
Ein einsatzreiches Wochenende
Andernach. Die Polizeiinspektion Andernach blickt auf ein einsatzreiches Wochenende zurück. Insgesamt wurden zehn Verkehrsunfälle mit Sachschaden im Dienstgebiet aufgenommen, zusätzlich wurden zwei Verkehrsunfallflucht mit Sachschäden angezeigt.
Am 30. Juli wurden zwei Trunkenheitsfahrten aufgenommen. In Mülheim-Kärlich führte eine 54jährig amerikanische Staatsbürgerin ihren Pkw unter dem Einfluss von 1,68 Promille auffällig
verkehrsunsicher. So lernte sie die Räumlichkeiten Andernacher Dienststelle kennen, wo ihr eine Blutprobe entnommen und der Führerschein zunächst sichergestellt wurde. In derselben Nacht in den frühen Morgenstunden wurde in Andernach gegen einen 23jährigen Fahrradfahrer ein ähnliches Strafverfahren eingeleitet, der sein
Fahrzeug mit 1,86 Promille führte.
Zuvor war bereits am Abend des 28. Juli ein 37-jähriger Fahrradfahrer mit 1,8 Promille im Andernacher Stadtgebiet angehalten worden. Neben der Tatsache, dass Strafverfahren eingeleitet werden,
sollte der geneigte Leser wissen, dass eine Trunkenheitsfahrt auf
einem Fahrrad durchaus zum Verlust des Autoführerscheins führen kann. Das droht den beiden Männern allerdings nicht, da sie von vornherein nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren.
Strafanzeigen
Insgesamt nahm die Polizei Andernach im oben genannten Zeitraum 19 Strafanzeigen auf, darunter auch Ladendiebstähle und
Sachbeschädigungen.
In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli wurden die Fassaden der Realschule in Mülheim-Kärlich großflächig mit Farbschmierereien verunreinigt, die meisten davon beleidigenden Inhalts. Bei den Tätern wird von einem Schulbezug ausgegangen. Spurenträger konnten sichergestellt werden. Wer sachdienliche Hinweise zu den Verursachern oder der Tat machen kann, wende sich bitte in telefonischer oder schriftlicher Form an die Polizei Andernach.
Am Nachmittag des 29. Juli entwendete ein 30jähriger Mann aus
Andernach Kleidung aus einem Geschäft der Stadtgalerie Andernach. Als die Verkäuferin den Diebstahl bemerkte, flüchtete der Mann. Ein beherzter Passant verhinderte dann die weitere Flucht, bis die eingesetzten Kräfte am Tatort eintrafen und den Täter in Empfang nahmen. Dem Geschäft entstand so kein Schaden und man zeigte sich dem Helfer erkenntlich.
Am Sonntagmorgen reichten dann bei zwei Personen klare Worte nicht mehr aus. Nachdem zwei Heranwachsende am Bahnhof in Andernach randalierten, musste ein 18jähriger vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Ebenso ein 28jähriger Mann in Mülheim-Kärlich, der
ein Auto beschädigte und zur Unterbindung weiterer Straftaten
ebenfalls in Gewahrsam genommen wurde. In Mülheim-Kärlich ergriffen ebenfalls Passanten Eigeninitiative und hinderten den Täter an der Flucht. Beiden Randalierern war eine erhebliche Alkoholisierung gemein.
Pressemitteilung der
Polizeiinspektion Andernach
