TuS Ahrweiler und Blau-Gelb Dernau richteten erste Kreismeisterschaft aus
Ein spannender Wettkampf
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Absolut begeistert waren die etwa 100 Teilnehmer und die vielen Helfer von der Kinderleichtathletik-Veranstaltung im Apollinarisstadion. Die erste offene Kinder-Kreismeisterschaft der Leichtathletik wurde vom TuS Ahrweiler 1898 und dem SV Blau-Gelb Dernau in der LG Kreis Ahrweiler auf der Grundlage der reformierten Wettkampfregeln des DLV für die Kinder ausgerichtet. 14 hoch motivierte Teams starteten im Verlauf des Tages in den jeweils für sie neu entwickelten Disziplinen. Das in allen Farben strahlende Apollinarisstadion bot den Kindern und Mitgereisten bei warmen Temperaturen eine tolle Atmosphäre, die viele der Athleten zu Höchstleistungen anspornte. Die bunt und vielseitig gestalteten Disziplinen ermöglichten es den Kindern, in Teams spielerisch Wettkampferfahrungen zu sammeln und einen Tag mit jeder Menge Spaß zu erleben. Die U8 wurde vertreten durch die sechs Teams „Turnschuh Turtles“, „Dernauer Blaubären“, „Gestiefelte Muskelkater“, „Dernauer Schlümpfe“, „Laufmäuse“ und die „Zoo-Kids“. Für die U10 gingen vier Teams an den Start: die „Sprinthasen“, „Thomas Müller“, „Mario Götze“ und „Manuel Neuer“. In der U12 kämpften ebenfalls vier Teams um die Kreismeisterschaft: „Die „Rheinflitzer I“, „Die Rheinflitzer II“, „Ahrsprinter“ und „Dernauer Flitz-Kids“.
Der Start für die Altersklassen U8 und U10 war um 10 Uhr. Zeitversetzt traten die Teams an den verschiedenen Stationen an, wozu eine 30-Meter-Hindernissprintstaffel, der Team-Biathlon, der Zielweitsprung und beidarmiges Stoßen gehörten. Die U10 startete in identischen Disziplinen, durfte sich anstatt im Zielweitsprung im Hochweitsprung messen.
Der Nachmittag gehörte der U12 mit den Disziplinen Hindernissprint, Hochsprung, Medizinballweitstoßen und einem abschließenden, etwa 1300 Meter langen Stadioncross. Es war spannend bis zur letzten Disziplin, hier ging es quer durch das ganze Stadion, über Sandgruben, Böschungen hinauf und hinab, raus auf die angrenzende „Zirkuswiese“ und schlussendlich auf die 400-Meter-Runde durch das Apollinaris-stadion bis ins Ziel. Wobei viele Eltern, die sich kurzfristig für die Aufgabe eines Streckenpostens gemeldet hatten, das Anfeuern an der gesamten Strecke gleich mit übernahmen und somit die Kinder in ihrer letzten Disziplin besonders unterstützten.
Mit großem, teilweise spontanem Engagement der Eltern, dem Einsatz der Helfer und Helferinnen, dem tollen Platzwart und vor allem den großartigen Leistungen der Kinder war es ein rundum schöner und erfolgreicher Tag.
Die Anfeuerungen innerhalb der eigenen Teams und der am Rande mitfiebernden Eltern unterstützten die Kinder darin, in ihren Disziplinen Höchstleistungen zu erbringen.
