Ortsumgehung Esch planen - Ortstermin der CDU
Entlastung für Esch, bessere Anbindung der Mittelahr und sichere Verkehrswege im Krisenfall
aus Grafschaft
Die CDU Grafschaft unterstützt den Antrag der CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler zur Umsetzung der seit Jahrzehnten geplanten Ortsumgehung Esch. Gemeinsam setzen sich Fraktionsvorsitzender Roland Schaaf, Kreistagsmitglied Michael Schneider, der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Orthen sowie die Bürgermeister Achim Juchem (Grafschaft) und Dominik Gieler (Verbandsgemeinde Altenahr) für die sogenannte „Große Variante“ ein. Für den Ortsbezirk Holzweiler/Esch unterstrichen Ortsvorsteher Martin Göddertz und sein Stellvertreter Bruno Zimmermann die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem jahrelangen Stillstand.
„Die Menschen in Esch warten seit Jahrzehnten auf Entlastung. Die engen Straßen und der Durchgangsverkehr belasten den Ort erheblich. Jetzt müssen aus den Planungen endlich konkrete Schritte werden“, erklären Schaaf und Schneider. Die Große Variante soll die B 257 am Gewerbegebiet Gelsdorf mit der K 35 hinter Esch in Richtung Dernau verbinden und den Verkehr weitgehend an der Ortslage vorbeiführen. Die Verbindung ist zugleich für die gesamte Mittelahr von Bedeutung. „Eine leistungsfähige Anbindung über die Grafschaft in Richtung Autobahnkreuz Meckenheim verbessert die Erreichbarkeit für Pendler, Betriebe und die Menschen im Ahrtal“, betonen die Bürgermeister Achim Juchem und Dominik Gieler. Für die Ortsgemeinden Rech und Mayschoß unterstrichen Thomas Hostert und Anneliese Baltes diesen Aspekt.
Besonders deutlich habe die Flutkatastrophe 2021 gezeigt, wie wichtig alternative Verkehrsachsen seien. „Wenn Straßenverbindungen im Ahrtal ausfallen, brauchen Rettungskräfte, Hilfstransporte und Bevölkerung verlässliche Ausweichrouten. Die Ortsumgehung ist deshalb auch ein Beitrag zur Krisenvorsorge“, betonte Guido Orthen MdL, der sich beim Landesverkehrsminister und beim planenden „Landesbetrieb Mobilität“ für ein zügiges Vorankommen des Projektes einsetzen will.
In der Gemeinde Grafschaft und der Verbandsgemeinde Altenahr wird begrüßt, dass die CDU-Kreistagsfraktion den Antrag für die Kreistagssitzung am 30. Oktober 2026 eingebracht hat. Die Kreisverwaltung soll gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität alle bereits möglichen Verfahrensschritte unverzüglich angehen und die Umsetzung nach Ende der Nutzung der temporären Baustraße einleiten. Auch die Finanzierung müsse in der Haushaltsplanung berücksichtigt werden. „Die Ortsumgehung entlastet Esch, stärkt die Anbindung der Mittelahr und schafft zusätzliche Sicherheit für die gesamte Region. Jetzt braucht es ein klares Signal des Kreistages“, so die Unterstützer abschließend.
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