Ahrweiler Tollitäten waren zu Gast beim Bürgermeister
Guido Orthen lobt Karnevalisten
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Sitzungssaal des Bad Neuenahrer Rathauses war festlich rausgeputzt am Veilchendienstag, als Bürgermeister Guido Orthen alle Tollitäten aus dem gesamten Stadtgebiet zum schon traditionellen Empfang einlud. Die Tische und Stühle waren draußen, der Saal war festlich geschmückt. Unter den Klängen des Funken-Corps Rot-Weiß Heimersheim kamen die Prinzen und auch die Kinderprinzen aus Walporzheim, Bachem, Heimersheim, Bad Neuenahr und Ahrweiler samt Gefolge in den Saal einmarschiert. Bürgermeister Orthen zeigte sich samt der Riege der Ortsvorsteher und seiner Beigeordneten schlicht überwältigt vor Freude, als er auf das bunte Bild der Narren aus seinem Stadtgebiet schauen konnte. Mit einer Narrenkappe auf dem Kopf begrüßte er sie in gereimter Form. Ein besonderer Gruß galt einer neunköpfigen Abordnung aus der Partnerstadt Brasschaat, die sich einmal den Karneval aus der Nähe anschauen wollte und in den vergangenen Tagen kräftig mitgefeiert hatte. Überhaupt war der Vormittag so ganz im Zeichen des kurz bevorstehenden Endes der Session. Es galt, ganz vielen Menschen zu danken. Das tat dann nicht nur der Stadtchef, sondern auch Franz-Josef Creuzberg als Vorsitzender des Festausschusses Ahrweiler Karneval. Er dankte dem Bürgermeister und den Mitarbeitern der Verwaltung für die große Unterstützung, aber auch den vielen Mitarbeitern der Stadt, die auch nach den Umzügen dafür sorgten, dass die jeweiligen Stadtteile binnen kurzer Zeit wieder blitzblank gereinigt waren. Ebenfalls galt sein Dank den vielen Helfern hinter den Bühnen und am Rande, die in aller Regel bei den Sitzungen und Zügen nicht zu sehen sind, ohne die jedoch solche Veranstaltungen nicht zu organisieren sind. Auch Bürgermeister Orthen war voll des Lobes. Jede KG innerhalb des Stadtgebiets kann sich über einen Zuschuss von 500 Euro freuen, ebenso jedes Funkencorps über einen Wegzehrungsgutschein über 75 Euro. Und die Funken zeigten dann mit ihren Tänzen auch nochmals ihr ganzes Können, bevor die Band „Ne kölsche Jung“ für die entsprechende Unterhaltungsmusik sorgte. Orden gab es natürlich auch noch jede Menge, aber diese wurden dann in kleineren Gruppen ausgetauscht. Bei Bier und kalten Platten wurden zahlreiche Erinnerungen an eine tolle Session nochmals ausgetauscht.
