Kunst zeigt flüchtige Veränderungen im Ahrtal nach der Flut
Hermann B. dokumentiert mit Kunst den Wandel im Ahrtal nach der Flut
aus Rech
Der Künstler Hermann B. aus Rech zeigt mit Malerei und Fotografie die dramatischen Veränderungen im Ahrtal nach der Flutkatastrophe 2021. Seine Arbeiten wurden in Hamburg und zukünftig im Ruhrgebiet ausgestellt und verbinden Kunst mit regionaler Geschichte in innovativer Weise.
Rech. Der Künstler Hermann B. (Bentrup) aus Rech dokumentiert die Veränderungen im Ahrtal nach der Flutkatastrophe 2021 eindrucksvoll mit Malerei und Fotografie. Seine Arbeiten zeigen, wie die Landschaft auch noch Jahre nach dem Hochwasser geprägt wird. Kürzlich konnte er seine Serie „Geröllberge an der Ahr“ im Rahmen der Ausstellung „beSCHÖNigen“ in der Hamburger xpon-art gallery präsentieren.
Seine zwölf ausgestellten Sofortbilder setzen die von Menschhand geschaffenen temporären Abraumhalden in einen malerischen Kontrast zu den idyllischen Weinbergen der Region. Die Gegenüberstellung der rauen Geröllberge und der idyllischen Ahrhänge dokumentiert das dramatische Geschehen im Ahrtal. Die Arbeiten schaffen eine besondere Spannung zwischen Zerstörung und Schönheit.
Geplante Ausstellung im Ruhrgebiet zeigt neue Perspektiven der Region
Ab dem 24. April 2026 zeigt Hermann B. teilabstrakte Malerei im Postkartenformat im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. Dort sind seine Arbeiten im Rahmen der Kunstschau „Revierkunst“ zu sehen. Die Ausstellung erweitert die Wahrnehmung der regionalen Landschaften.
Am Ahrsteig in Rech bietet Hermann B. zudem eine besondere Attraktion: Historische Warenautomaten bestückt mit kleinformatiger Kunst zum Mitnehmen. Aktuell sind dort neben Miniaturgemälden Kunstpostkarten als Sofortbildreproduktionen der einstigen Überquerung der Ahr in Rech vor und nach dem Abriss der Nepomukbrücke erhältlich. Dieses Kunstprojekt verbindet regionale Geschichte und zeitgenössische Kunst auf innovative Weise.
Geröllberg an der Ahr, 2023 Foto: Hermann Bentrup
Geröllberg an der Ahr, 2023 Foto: Hermann Bentrup
