Anne Pförtner stellt Komödie in LitGruppe im SNW vor
„Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“
Ein Roman von Jan Kollwitz
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Tag, an dem Herr Yamashiro lernte, Mettbrötchen und Frikadellen zu lieben - Herr Yamashiro ist in Japan ein weithin berühmter und gefragter Ofensetzer.
Von Ernst Liesgang, einem deutschen Keramik-Künstler wird er gebeten, nach Deutschland zu kommen, um in einem Dorf an der Ostsee einen original japanischen Anagama-Ofen zu bauen. Nach längerem Zögern nimmt Herr Yamashiro diesen Auftrag an und reist mit Verwandtschaft, Assistenten und seiner japanischen Köchin in das stille abgelegene Ostseedorf. Missverständnisse sind unvermeidbar, wenn zwei so unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. Seine japanischen Begleiter und vor allem seine Köchin sind entsetzt, also sie feststellen müssen, dass Herr Yamashiro seine Vorliebe für die regionale deutsche Küche entdeckt. Der Roman „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ basiert auf wahren Ereignissen: Jan Kollwitz, der Urenkel von Käthe Kollwitz, 1960 in Berlin geboren, ist heute anerkannter Keramik-Künstler und war in Japan Schüler des dort berühmten Keramikers Yutaka Nakamura. Seit Jahren betreibt er an der Ostsee eine Keramikwerkstatt und stellt seine Werke weltweit aus. Der Autor des Buches, Christoph Peters, geboren 1966 am Niederrhein, hat im Jahre 2010 bereits ein Buch über die Keramik-Kunst von Jan Kollwitz geschrieben und kennt sich daher gut in diesem Bereich aus. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Anne Pförtner stellt diese, wie Kritiker bestätigen, „federleichte Komödie“ in der nächsten Veranstaltung der LitGruppe im SNW vor. Dieses Treffen findet am Donnerstag, 5. März um 15.30 Uhr in der Villa Sibilla statt.
