Erlebnisreiche Tage der kfd St. Laurentius
In Hessen und Thüringen gab es viel zu entdecken
Bad Neuenah-Ahrweiler. Aus Anlass ihres 60-jährigen Bestehens hatte die katholische Frauengemeinschaft (kfd) St. Laurentius Ahrweiler zu einer viertägigen Wallfahrt nach Fulda eingeladen.
Bei strahlendem Sommerwetter starteten die kfd-Frauen zusammen mit einigen Gästen per Reisebus Richtung Hessen. Erste Station war die Stadt Weilburg an der Lahn mit ihrem imposanten Schloss und dem malerischen Schlossgarten. Danach ging es weiter nach Bad Salzschlirf, nahe Fulda, wo die Gruppe im Gästehaus der Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul untergebracht war. Der nächste Tag führte in die Bischofsstadt Fulda.
Bei der Stadt- und Domführung besuchte man unter anderem das Grab des heiligen Bonifatius in der Dom-Krypta, besichtigte das historische Stadtzentrum und das barocke Stadtschloss. Es gab noch Gelegenheit, im Schlosspark zu verweilen oder weitere Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der seit über zwanzig Jahren bestehenden Partnerschaft mit der kfd-Gruppe aus Silberhausen in Thüringen. Treffpunkt war der Hülfensberg im Eichsfeld, eine seit dem Spätmittelalter bestehende Wallfahrtsstätte.
Die Kirche wird seit 1860 von Franziskanern betreut und gehörte während der DDR-Zeit zum Sperrgebiet, welches nur von den Bewohnern der umliegenden Orte oder mit Passierschein betreten werden durfte. Bruder Maximilian feierte eine Andacht mit allen Anwesenden und gab Erläuterungen zur Geschichte der Kirche und der Wallfahrt.
Danach ging es weiter zum Heilbad Heiligenstadt mit seinen sorgfältig restaurierten Gebäuden und zahlreichen Kirchen. Beim anschließenden Besuch der Burg Scharfenstein hatten alle Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen die herrliche Aussicht zu genießen und sich miteinander auszutauschen. Beim Abschied von der Silberhausener Gruppe war klar, dass dies sicher nicht das letzte Treffen war.
Am Sonntag machte sich die Gruppe nach dem Besuch des Hochamtes im Fuldaer Dom auf die Heimreise mit einem Zwischenstopp in der mittelalterlichen Fachwerkstadt Alsfeld. Am frühen Abend konnte Vorsitzende Helene Adams alle Reiseteilnehmer wieder wohlbehalten in Ahrweiler verabschieden.
Ihr Lob galt der ganzen Gruppe für vier harmonische Tage in guter Gemeinschaft. Besonderes Lob ging an Ursula Läufer, die an allen Tagen die verschiedenen Gebetszeiten, sei es im Bus, im Garten des Gästehauses an der Lourdes-Grotte oder in der Marienkapelle des Fuldaer Doms gestaltet hatte. Neben dem vorbereiteten Programm blieb während der Reise auch noch Zeit für Spaziergänge durch Bad Salzschlirf, den Besuch der dortigen Therme, eines Folklore-Festes oder auch einfach zu Gesellschaftsspielen und Unterhaltung in abendlicher Runde.
Nach vier erlebnisreichen Tagen kehrten alle gestärkt wieder in ihren Alltag zurück.
