Politik | 04.05.2026

Temporäres Museumsdepot öffnet Türen

Internationaler Museumstag: Dr. Eva Brachert berichtet im Museumsdepot über restaurierte Gemälde

Das Gemälde „Toter Puter“ von Carl Weisgerber während der mehrschichtigen Lehmabnahme.

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Passantinnen und Passanten bleiben beim Schlendern durch die Niederhutstraße in der Ahrweiler Altstadt seit zwei Jahren regelmäßig vor der Hausnummer 21 stehen, um einen Blick durch die großen Schaufenster in das Temporäre Museumsdepot der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zu werfen. Das Depot dient seit April 2024 vor allem als Lager- und Arbeitsraum für die vielfältige stadtgeschichtliche Sammlung, die neben Gemälden, Grafiken und Skulpturen auch Keramik, Porzellane und Textilien umfasst.

Zum Internationen Museumstag am Sonntag, 17. Mai öffnet das Temporäre Museumsdepot von 14 bis 17 Uhr seine Türen, um interessierten Gästen einen Einblick in die facettenreiche Sammlung zu gewähren, die durch die Flutkatastrophe stark beschädigt wurde und durch eine Vielzahl von Restauratoren nach und nach liebevoll restauriert wird.

Nachdem bereits in der Vergangenheit Restauratorinnen und Restauratoren aus verschiedenen Bereichen der Kunst nach Ahrweiler kamen, um flutgeschädigte Objekte zu begutachten oder von ihren Erfahrungen bei der Restaurierung zu berichten, wird diesmal Dr. Eva Brachert zu Besuch im Temporären Museumsdepot sein. Die erfahrene Restauratorin war viele Jahre im Landesmuseum in Mainz tätig. Sie kommt bereits zum zweiten Mal nach Ahrweiler, nachdem sie im vergangenen Herbst drei frisch restaurierte großformatige Gemälde des in Ahrweiler geborenen Künstlers Carl Weisgerber zurückgebracht hatte. Am 17. Mai wird sie anlässlich des Internationalen Museumstages über flutgeschädigte Gemälde informieren und einen Einblick in den Prozess der Gemälderestaurierung geben.

Der Internationale Museumstag

ist ein seit 1978 jährlich stattfindendes Ereignis, das in Deutschland jeweils am zweiten oder dritten Sonntag im Mai durchgeführt wird. Dabei laden Museen unter der Leitlinie „Museen entdecken“ in ihre Häuser ein, um als Ort des gesellschaftlichen und kulturellen Austauschs einen Einblick hinter die Kulissen der Museumswelt zu ermöglichen.

Öffnungszeiten: 14 bis 17 Uhr. Aufgrund der beengten Räumlichkeiten können immer nur zehn Personen gleichzeitig das Depot besichtigen.

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Das Gemälde „Toter Puter“ von Carl Weisgerber während der mehrschichtigen Lehmabnahme. Foto: Dr. Eva Brachert

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