Mascha Kaleko: Aus dem Leben der deutsch-jüdischen Emigrantin
„Keine Heimat in der Fremde“
Am 23. April in der Ehemaligen Synagoge Ahrweiler
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Vortrags über Leben und Werk von Mascha Kaleko präsentiert Anne Pförtner am Dienstag, 23. April, um 20 Uhr in der Ehemaligen Synagoge Ahrweiler unter dem Titel „Keine Heimat in der Fremde“ unter anderem ausgewählte Briefe der jüdischen Lyrikerin an ihre Familie, Freunde und wichtige Zeitzeugen.
Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres „Stolpersteine II“ der Rathaus-Kultur Bad Neuenahr-Ahrweiler in Kooperation mit dem Bürgerverein Synagoge e.V.
Das Gefühl der Heimatlosigkeit begleitete die 1907 geborene Mascha Kaleko ihr Leben lang. In ihrem Gedicht „Kein Kinderlied“ heißt es: „... wohin ich immer reise, ich komm nach Nirgendland...“ Dieses „Nirgendland“ war Deutschland ebenso wie Amerika und Israel. Ihr Emigrantenleben beschreibt sie in ihren Gedichten, aber auch in Briefen an Künstler und Zeitgenossen in aller Welt - mehr als 1.400 sind inzwischen dokumentiert - ungefiltert und sehr direkt.
Anne Pförtner und Josef Kühlem von der LitGruppe im SeniorenNetzWerk Bad Neuenahr-Ahrweiler, lesen aus dem Briefwechsel, den Mascha Kaleko mit ihrem Mann Chemjo Vinaver, ihrem Sohn Steven und vielen Zeitgenossen geführt hat. In den Händen von Bernd Dunski liegt die technische Gestaltung in Bild und Ton. Karten gibt es an der Abendkasse. Ein Vorverkauf findet nicht statt.
Pressemitteilung Stadtverwaltung
Bad Neuenahr-Ahrweiler
