Seniorenfahrt des Bürgervereins Beul-St.Willibrord Bad Neuenahr-Ahrweiler
„Lasst uns träumen am Lago Maggiore“
Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Last uns träumen am Lago Maggiore“ gemäß dem alten Schlagertitel von Rudi Schuricke, galt die Aufforderung des Bürgervereins Beul-St.Willibrord zur diesjährigen Seniorenfahrt.
Nach pünktlichem Start ging die Fahrroute im modernen Fernreisebus über Basel und Bellinzona nach Stresa am Lago Maggiore. Das Hotel Milan Speranza in Frontlage zum See, war für die nächsten fünf Nächte das Quartier. Bereits am folgenden Morgen startete die Besichtigungstour auf
die Borromeischen Inseln im See. Er ist der wohl landschaftlich lieblichste und reizvollste aller oberitalienischen Seen. Seine Ufer sind mit üppiger subtropischer Vegetation bewachsen. Hier gibt es Gartenanlagen mit exotischen Pflanzen Brunnen, Lauben, Putten usw. die das prächtige Barockschloss noch unterstreichen. Das Schloss Sitz der Adelsfamilie Borromeo, die nicht nur den Inseln den Namen gab, sondern aus der auch, seit dem 13.Jh. zahlreiche berühmte Persönlichkeiten hervorgingen. Auch nur der Versuch die Einrichtungen des Hauses zu schildern würde den Rahmen sprengen. Es birgt eine Vielzahl von Kunstwerken, Gemälden, kostbare Stilmöbel, Mosaiken, Kronleuchter, Sammlungen alter Waffen, Porzellane, Musikinstrumente, Gobelins, Glas usw..Nächstes Ziel war die Isola dei Pescatori / Fischerinsel. Diese Insel hat wohl am besten ihre Ursprünglichkeit erhalten. Im weiteren Programmverlauf ging es mit Boot und Bus in den kleinen Ort Ghemme, wo an einer Weinprobe teilgenommen wurde. Der nächste Tag führte an den Lago d`Orta / Ortasee. Der kleine See liegt idyllisch zwischen niederen bewaldeten Hügeln und wird vom Monte Mattarone überragt. Der 13 km lange See hat am Ostufer den Ort Orta. Weiter ging es nach Arona. Hier gibt es eine 23 m hohe Statue des hl. Karl Borromäus, der schon mit 22 Jahren Erzbischof von Mailand war und als einer der Schutzpatrone des Jesuitenordens gilt.
Der folgende Tag sah einen urbanen Ausflug vor, nämlich der Besuch der lombardischen Hauptstadt Mailand. Mittelpunkt der Stadt ist der Domplatz, mit dem Denkmal König Viktor Emanuel II. Der Rundgang führte zuerst zum Castello Sforzesco / Stadtschloss und mach der Busrundfahrt in den Dom. Der Rundgang zu Fuß ging weiter durch die Galleria Vittorio Emanuele II, einer kreuzförmig gebauten Geschäftsstraße, die von einer verglasten Eisenkonstruktion überdacht ist. Über die Piazza della Scala, ging es vorbei am Denkmal Guiseppe Verdis und dem weltberühmten und größten Opernhaus Italiens, zum Teatro alla Scala. Im Caffee` „Verdi“ nahm Die Reisegruppe einen Espresso, um sich dem ergiebigen Regen zu entziehen.
Der nächste und letzte Ausflugstag bot gleich zwei Highlights, einmal eine Fahrt über den kompletten Lago Maggiore bis Locarno/Schweiz und dann mit der Centovalli-Bahn rüber nach Domodossola. Hier konnte man dann auch noch die Burg von Cannero Riviera, die Brissago-Inseln, Ascona und die Eindrücke eines alpinen Urtals genießen. Das Viadukt von Intragna wurde überquert und die Kuppelkirche von Re war zu sehen. Der 6. und letzte Tag war leider für die Heimreise nötig. Zum Abschluss unerwartet, bot die Service-und Küchencrew des Hotels eine Art „Captains-Dinner“, na bravo.
Pressemitteilung
Bürgerverien Beul-St.Willibrord Bad Neuenahr-Ahrweiler
