Nierendorfer feierten ihre Kirmes
Meterhoher Schaum im Kirmeszelt
9. „Familien-Schubkarren-Cup“ sorgte für Unterhaltung
Nierendorf. Gemeinsam richteten der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr und der Junggesellenverein Nierendorf die Kirmes im großen Festzelt auf der Wiese neben dem Feuerwehrgerätehaus aus. Auch diesmal strömten die Nierendorfer und viele Freunde aus den Nachbarorten wieder in Scharen zum neuen Standort, der sich bereits nach kurzer Zeit etabliert hat. Löschgruppenführer Stefan Assenmacher und Junggesellen-Vorstand Florian Moog freuten sich jedenfalls über den erfreulichen Besuch.
Der Junggesellenverein eröffnete der Tradition entsprechend die Kirmes am Freitagabend, diesmal mit einer sensationellen Schaumparty. Eine Schaumkanone verwandelte das Festzelt im Handumdrehen in ein blubberndes Schaumland. Im riesigen Planschbecken ging es den ganzen Abend lang feucht-fröhlich zu, der Schaum stand zeitweise meterhoch im Raum. Derweil gab es in der „Hafen Bar“ jede Menge leckere Mixgetränke, hier betätigten sich die jecken Möhnen als Bardamen und mixten süffige Cocktails. Am Samstag ging beim Tanzabend mit der Band „Thunderbirds“ noch einmal so richtig die Post ab.
Viel Spaß auf der Hüpfburg
Der Kirmes-Sonntag startete mit dem traditionellen Frühschoppen, bei dem auch zahlreiche befreundete Löschgruppen den Nierendorfer Feuerwehrkameraden die Ehre gaben. Die Kinder vergnügten sich auf der gut besuchten „Feuerwehr-Hüpfburg“. Zudem durften sie mit dem Feuerwehrauto durch den Ort mitfahren, und beim beliebten Zielspritzen mit der Handspritze ging so mancher Schuss daneben.
Starker Andrang herrschte am Nachmittag an der Kuchentheke, die von den Frauen des Dorfes sehr gut bestückt worden war. Schließlich stand bereits zum 9. Mal der berühmt-berüchtigte „Familien-Schubkarren-Cup“ auf dem Programm. Diesmal nahmen zehn Teams teil, die sich überwiegend aus Vater und Sohn oder Vater und Tochter, aber auch aus jugendlichen Freunden zusammensetzten. Neben Slalomfahren mit der „kindgefüllten“ Schubkarre mussten Schnaps und Limo getrunken, zwei Sechsen gewürfelt, vier Nägel eingehauen und eine Getränkekiste umgefüllt sowie gemeinsam ein Bild gemalt werden. Dabei wurden die Wettkämpfer lautstark vom begeisterten Publikum angefeuert - auch wenn es mal nicht wie gewünscht lief.
Am Ende hatten Detlef Bertram und Lisa Pfeifer in der unglaublichen Zeit von 1:54 Minuten das beste Ergebnis zu Buche stehen und gewannen den Wanderpokal. Es schloss sich eine gut bestückte Verlosung an, bevor der Kirmessonntag gemütlich ausklang. Am Montag luden Löschgruppe und Junggesellenverein noch einmal ins Festzelt ein, und auch die Cocktailbar wurde zum Abschluss der diesjährigen Kirmes erneut eröffnet.
