Einwöchige Musikwoche des Kinder- und Jugendfördervereins Grafschaft
„Musik versteht man überall“
Grafschaft. In der ersten Osterferienwoche bot der Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft e.V. in der Turnhalle und rund um das Jugendbüro eine einwöchige Musikwoche an.
Die Kinder erhielten Einblicke in das Basteln und Spielen von Musikinstrumenten und lernten, dass man Musik auf jedem Kontinent verstehen kann und dazu nicht jede Sprache sprechen muss.
Insgesamt haben 45 Kinder an dem Freizeitangebot teilgenommen.
Sie wurden von den Hauptamtlern Christina Noack-Dziuk und Ingo Gemein sowie von den beiden Praktikanten Wiebke Breustedt und Jana Kriegeskorte und den Ehrenamtlern Christopher Bergfeld, Maurice Schneider, Christian Ulrich, Jessica Roszak, Yasemin Hage, Vinzenz Schneide und Lena Krämer, betreut. Außerdem waren Lisa Zettler (Tanzschule Zettler, Ahrweiler), Bernadette Heeb-Klöckner (Künsterlin) und Sascha Friedhofen (Trommellehrer) mit dabei und unterstützten das Team tatkräftig. Die Woche startete mit einer Kennenlernrunde in der Turnhalle und der Erkenntnis für die Teilnehmer: „Musik versteht man überall.“
Dies verdeutlichte Ingo Gemein mit Hilfe nur einer Trommel eindrucksvoll für die Kinder. Kurz danach begannen schon die Workshops. Morgens hatten die Kinder die Wahl zwischen Trommelbauen, Rasseln oder Regenmacher basteln und verzieren, die Kunst des Trommelns zu erlernen oder einen Tanz für die Aufführung einzustudieren. Am Nachmittag gab es wiederum die Gelegenheit, einen Workshop zu besuchen.
Ob beim Singen, der Gestaltung von Bühnenbildern oder bei einem weiteren Tanzworkshop - hier wurden weitere Weichen für die Show am Ende der Woche gestellt.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Lantershofener Musikfreunde, die ihre Musikinstrumente mitbrachten und zum Ausprobieren zur Verfügung stellten. Viele kleine Pausen auf dem Spielplatz sorgten für ein abwechslungsreiches Programm und für einen Ausgleich.
Jeden Mittag um 12.30 Uhr gab es selbst gekochtes frisches Mittagessen, das den Kindern gut geschmeckt hat. Um die Woche abzurunden, fand am Freitag für alle Eltern und Geschwister eine Vorstellung statt. In 30 Minuten wurde eine Geschichte gespielt, die mit einem 55-köpfigen Chor begann, der mit Adel Tawils Song „Lieder“ einen Titel aus den aktuellen Charts bot.
In der anschließenden Geschichte ging es um zwei Mädchen, die in ihren Träumen fremde Kontinente besuchten. Bei Besuchen in Afrika, Südamerika und China begegneten ihnen viele Trommler und Tänzer, die eine tolle Show hinlegten.
Die Aufführung bot den Kindern die Gelegenheit, das Erlernte und Gebastelte vorzuführen und ihr Können unter Beweis zu stellen.
Das Publikum war begeistert, vor allem über das Finale des Stückes. Ingo Gemein und ein kleiner Chor präsentierten das eigens für diese Woche geschriebene Lied: „Musik versteht man überall.“
Dafür und für die gesamte Aufführung ernteten die Kinder ordentlichen Applaus.
