Neue Sanitäranlage stärkt Katastrophenschutz
Neue Sanitäranlage an Hubertushütte in Hönningen verbessert Katastrophenschutz und Alltag
aus Hönningen
Hönningen. Die Hubertushütte in Hönningen ist seit vielen Jahren ein beliebter Treffpunkt für Wanderer, Vereinsmitglieder und die Dorfgemeinschaft. Mit einem neuen wintertauglichen und barrierearmen Sanitärcontainer wurde ihre Infrastruktur nun um eine wichtige Einrichtung erweitert.
Möglich wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe im Rahmen des Quartiersprojekts sowie durch den tatkräftigen Einsatz ehrenamtlicher Helfer des Wandervereins Hönningen.
Der Bautrupp rund um Josef Weber, Jochen Pauly und Andreas Oldenburg übernahm einen Großteil der Arbeiten – von den vorbereitenden Erdarbeiten über die Fundamentgestaltung bis hin zur Aufstellung des Containers. Bei den Installations- und Anschlussarbeiten unterstützte Stefan Jaklen den Verein mit seiner fachlichen Expertise. Durch die umfangreiche Eigenleistung wurde die Umsetzung des Projekts maßgeblich unterstützt.
Beim Hüttenfest am 31. Oktober wurde die Fertigstellung gemeinsam gefeiert. Elfi Pauly, Vorsitzende des Wandervereins, begrüßte die Gäste und freute sich über die gelungene Umsetzung. Auch Ortsbürgermeister Jürgen Schwarzmann und Quartiersmanagerin Tamara Monreal nahmen an der Feier teil.
„Mit dem neuen Sanitärcontainer schaffen wir nicht nur bessere Bedingungen für die alltägliche Nutzung der Hubertushütte. Wir stärken damit auch einen Ort, der im Ernstfall eine wichtige Funktion für die Menschen in unserer Gemeinde übernehmen kann“, betont Tamara Monreal.
Denn die Hubertushütte bietet auch mit Blick auf den Katastrophenschutz besonderes Potenzial: Sie ist gut erreichbar, verfügt über einen Holzofen und kann über einen vorhandenen Einspeisepunkt mit einem Stromaggregat versorgt werden. Damit könnte sie künftig als dezentrale Katastrophenschutz-Anlaufstelle (Kat-A) bei größeren Schadenslagen oder längeren Stromausfällen als Anlaufpunkt und geschützter Aufenthaltsort dienen.
Um diese Funktion weiter auszubauen, ist eine ergänzende Notfallausstattung in Form einer Notfallkiste geplant. Sie soll unter anderem Erste-Hilfe-Material, Beleuchtung und weitere wichtige Hilfsmittel für die ersten Stunden einer Krisensituation enthalten.
Mit dem neuen Sanitärcontainer ist ein wichtiger Schritt getan. Das Projekt zeigt, wie durch das Zusammenspiel von Förderung, Gemeinde, Quartiersarbeit und ehrenamtlichem Engagement ein nachhaltiger Mehrwert für die Dorfgemeinschaft entstehen kann – sowohl im Vereinsalltag als auch für die örtliche Katastrophenvorsorge.
Wanderverein Foto: Volker Münch
Vorstand Wanderverein und Ortsgemeinde Foto: Volker Münch