15. Burgenfest in Altenahr
„Ritter, Knappen, Knechte und Mägde“
Altenahr. Bereits zum 15. Mal genossen zahlreiche Besucher für zwei Tage die mittelalterliche Atmosphäre, die Ihnen beim Burgenfest geboten wurde. Die Brückenstraße war für den Autoverkehr gesperrt und somit Platz für Verkaufsstände geschaffen.
Die Gastronomen boten kulinarische Köstlichkeiten an und die Hinterhöfe und Parkflächen waren mit Strohballen und allerlei altertümlichen Geräten ausgestattet, die den zahlreichen Gästen ein besonderes Flair vermittelten. Pünktlich verkündete Edelmann Georg Knieps, seines Zeichens Vorsitzender des Fördervereins Burgruine Are, auf der Kirchentreppe, ganz oben stehend, das Fest für eröffnet. Natürlich war er nicht alleine gekommen. In seinem Gefolge waren Ritter, Knappen, Knechte und Mägde, die Tanzgruppe „Saltamus Gaudio“, Matthias Görtz und Maximilian Kirner als die „Feuerteufel Are“ sowie die kleinen Ritter und Burgfräulein mit ihren Betreuern der Kindertagesstätte St. Josef. Sein besonderer Gruß galt dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Achim Haag, seinem Vorgänger Hermann Heiser sowie Ortsbürgermeister Albrecht Kreiten, Pastor Axel Spiller, Gemeindereferentin Manuela Kremer. Sein herzlicher Gruß galt Weinkönigin Sarah und ihren Prinzessinnen Annika und Lisa.
Die Majestäten wurden begleitet von Vorsitzenden Weinort Altenahr e.V. Rüdiger Fuhrmann und Geschäftsführer Werner Cremer. Der Vorsitzende sagte einen besonderen Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beitragen, seien es Vereine oder Einzelpersonen, die keine Mühe und Arbeit scheuen, den Besuchern etwas zu bieten, um in der gemütlichen Atmosphäre des Burgenfestes vom stressigen Alltag Abstand zu nehmen. Die Burgruine steht bei diesem Fest im Mittelpunkt, deshalb machten Weinkönigin Sarah und Georg Knieps auf den Burgenwein aufmerksam, den man nach Kauf eines Weinglases genießen konnte. Hier wird der Förderverein mit einem Obolus unterstützt. Nach den Grußworten waren die kleinen Ritter und Burgfräuleins der Kindertagesstätte dran und die Gruppe „Saltamus Gaudio“ verdienten sich den mit ihren Tänzen den Applaus der vielen Besucher. Dann wurde es teuflisch heiß. Die Feuerschlucker Matthias Görtz und Maximilian Kirner boten eine spektakuläre Feuershow und baten die Anwesenden mit einem „ehrfürchtigen Raunen“ oder einem freudigen „Handgeklapper“ ihre Zufriedenheit auszudrücken. Ein reichhaltiges Programm sorgte für Abwechslung. Am Ahrufer waren die Stände der Kaufleute mit ihren interessanten Angeboten aufgebaut.
Die „Kleinen“ konnte sich im Armbrustschießen üben oder beim Filzen von Wolle ihre Kreativität beweisen. Ebenso wurde bei der geführten Burgenwanderung viel Wissenswertes über die Burg Are vermittelt. Der Höhepunkt war zweifellos spätabends das glanzvolle Feuerwerk, bei dem die Burg zuerst in bengalisches Licht getaucht eine fast mystische Stimmung verbreitete, ehe kurz vor Mitternacht das Höhenfeuerwerk die Burg in gleißendem Licht erstrahlen ließ. Aber nicht nur das Feuerwerk erfreute die Besucher, sondern die fantastische Stimmung beim Burgenfest begeisterte wie in den Jahren zuvor.
Die Feuerteufel Are spuckten Flammen.
Tänze von den Kindern der Kita St.Josef.
Auf den Straßen wurde man ins Mittelalter versetzt.
