Frauenfrühstück und 2000 Euro zum Internationalen Frauentag
SPD-Frauen engagieren sich für Frauen in Not
Bad Neuenahr. Die SPD-Frauen der Kreisstadt luden anlässlich des Internationalen Frauentages zu einem Frauenfrühstück der politischen und sozialen Art ein. In ihrem ehrenamtlich geführten Gebrauchtkleiderladen „Petras Lädchen“ in Bad Neuenahr begrüßten die Frauen um Petra Elsner Achim Klein und Ingrid Günther von pro familia in Koblenz.
Die soziale Einrichtung wird von den SPD-Frauen seit vielen Jahren mit Spenden unterstützt. Während des Frauenfrühstücks überreichten die Frauen ihren Gästen eine Spende in Höhe von 2000 Euro, diesmal bestimmt für das pro-familia-Projekt „Roxanne“, das Prostituierten Rat und Unterstützung dabei anbietet, aus dem Leben als „Sexarbeiterinnen“ auszusteigen, ihnen Alternativen aufzeigt und ihnen Hilfe beim schieren Überleben bietet. Achim Klein freute sich sehr über diese großzügige Unterstützung und zauberte damit auch ein Lächeln in die Gesichter der engagierten Lädchenfrauen. Der Geschäftsführer von pro familia richtete beste Grüße der Vorsitzenden Karin Sinner-Thelen aus.
Man setze sich bei pro familia gerne für die wichtige Arbeit für Menschen in Notsituationen ein, doch Geldnöte bereiteten dem Team immer wieder Sorgen, da man eine gute, erfolgreiche Arbeit leisten wolle.
Petra Elsner erinnerte an die Historie des Internationalen Frauentages, den Sozialistinnen auf Initiative von Clara Zetkin 1911 einführten. Die damaligen Forderungen nach dem aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen sind seit Langem erfüllt und dennoch, so Petra Elsner, gibt es auf dem Feld der Gleichstellung von Mann und Frau noch einiges zu tun, so dass es Sinn mache, den Tag weiterhin hoch zu halten. Den SPD-Frauen fielen sofort etliche wichtige Themen ein, für die sich Frauen bis heute engagieren müssen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt und im Job oder neue Arbeitszeitmodelle, damit auch Frauen in ausreichendem Maße existenzsichernde Jobs angeboten werden können, waren nur einige der Themen, die in Petras Lädchen beim Frauenfrühstück diskutiert wurden. Bei Kaffee und einem feinen selbstgestalteten Frühstücksbuffet kam man mit den Gästen aus Koblenz ausgiebig ins Gespräch und versprach, auch in Zukunft ein offenes Ohr für die Nöte der Menschen und für den Wunsch nach Unterstützung der engagierten Helfer bei pro familia zu haben.
