Durch Kesseling schlängelte sich der närrische Lindwurm
Ski-Hasen, Maulwürfe und der Eiffelturm
Kesseling. Mit rund 30 Zugnummern, Motivwagen, Handwagen, Mini-Funken sowie mittlere und große Funken Rot-Weiß Kesseling, erlebten Hunderte von Narren und Jecken den wohl größten närrischen Lindwurm in der Karnevalsgeschichte von Kesseling. Wer nicht selbst vom Wagen winkte oder in der Fußgruppe tanzte, der stand am Straßenrand und sammelte fleißig Kamelle, denn davon regnete es förmlich auf die Narrenkappen. Zur Zugsicherung gab es für die Kesselinger Feuerwehr Unterstützung von den Wehren aus Staffel und Ahrbrück. Mitten drin die Blaskapelle Kesseling, die immer wieder die Fastnachtsschlager rauf und runter spielte und von den Wagen dröhnte laut die Musik. Mit "Schiff ahoi" stachen Obermöhn Helene Surges und ihre Matrosen mit dem Segelboot in See und wie Wellness um die Jahrhundertwende erlebt wurde, das zeigte die Badegruppe in Bad Kesseling. Auch wenn die Maulwürfe blind daher kamen, fand sogar der Nachwuchs schnell Kontakt zu den Jecken am Straßenrand. Die Ski-Hasen von Staffel nutzten den letzten Schnee und danach gab es nur noch Apres Ski.
Multi-Kulti im Kesselinger Tal
Was die EZB kann, hat die Gemeindekasse schon längst entdeckt und druckt fleißig ihre Euros selbst. Die pure Natur vor der Tür, dafür hatten die Bewohner des Waldes ihr Gespür. Bei Multi Kulti im Kesselinger Tal grüßte der Eiffelturm den Kesselinger Kirchturm majestätisch. "Wo rudert uns der Russe hin, wir wollen unsren Nürburgring", auch dieses brisante Thema wurde aufgegriffen. Auch Eisbären und Pinguine, Circus Skandalisimo, Charleston mit 20 Jahren Zugerfahrung in Kesseling, das Hönninger Dreigestirn, die Crazy Mamas & Hot Chicas, die Funken der Aleburje Breiede, JGV Altenahr und Indianer aus Schuld, Super-Mario aus Ahrbrück und nicht zuletzt die unübersehbare Trutzburg Caseloaca der Kesselinger Junggesellen, die das Zugende anzeigten. Wer noch am Straßenrand ausharrte konnte den Narrenzug noch einmal auf der Rückfahrt sehen, oder sich gleich einen Platz im Karnevalszelt zur After Zochparty sichern, denn da wurde es schnell proppenvoll bei einer riesen Gaudi, die noch über Stunden anhielt.
Mit "Schiff ahoi" stachen Obermöhn Helene Surges und ihre Matrosen mit dem Segelboot in See. Fotos: UM
Sogar die Bewohner des Waldes waren aus ihren Verstecken gekommen.
Auch wenn die Maulwürfe blind daher kamen, fand sogar der Nachwuchs schnell Kontakt zu den Jecken am Straßenrand.
