Politik | 29.10.2014, 15:59 Uhr

Nürburgring GmbH i.E. reicht Klage ein

Streit um Werktitel ‚Rock am Ring’ geht weiter

Nürburgring. Wie die Sanierungsgeschäftsführer, Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt und Sachwalter Jens Lieser der Nürburgring GmbH in Eigenverwaltung (i.E.) in einer aktuellen Stellungnahme erklären, hat die Nürburgring GmbH i.E. Klage gegen Marek Lieberberg bzw. die Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co. KG (im Folgenden MLK) im Streit um das Recht am Werktitel ‚Rock am Ring’ beim LG Koblenz eingereicht. „Diese Entscheidung haben wir getroffen, nachdem wir die schriftliche Urteilsbegründung des OLG Koblenz zu der Berufung von MLK im einstweiligen Rechtsschutzverfahren geprüft haben. Das OLG Koblenz hat sein Urteil auf den Inhalt zweier nachträglich eingereichter eidesstattlicher Versicherungen gestützt. Wir sind der Überzeugung, dass das OLG Koblenz den Inhalt der Erklärungen nicht hinreichend gewürdigt und ihnen eine rechtliche Bedeutung zuerkannt hat, die einer erneuten Überprüfung bedarf.

Mit der Einreichung der Klage im Hauptsacheverfahren werden die Gerichte endgültig darüber entscheiden, ob wir mit unserer Auffassung, dass das Recht am Werktitel ‚Rock am Ring’ der MLK nicht alleine gehört, die richtige Meinung vertreten. Unser Ziel ist, dass der MLK die Verwendung des Veranstaltungsnamens ‚Rock am Ring‘ ohne Zustimmung des Nürburgrings untersagt wird“, heißt es in der Stellungnahme.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Dauerauftrag 2026
Allgemeine Anzeige Jubiläum 25 Jahre
Zukunft trifft Tradition KW 42
Premium-Titel 2
Tagespflege
Empfohlene Artikel
Die FWG-Kreistagsfraktion besichtigte in Oberdürenbach die nach dem Starkregenereignis 2014 realisierten Schutzmaßnahmen. Die ehemalige Ortsbürgermeisterin Elisabeth Dahr (Mitte) erläuterte vor Ort die umgesetzten Maßnahmen.
0

Oberdürenbach. Die FWG-Kreistagsfraktion traf sich kürzlich zu einer Fraktionssitzung in Oberdürenbach. Neben aktuellen Themen der Kreispolitik stand dabei die Besichtigung der nach dem Starkregenereignis im Jahr 2014 umgesetzten Schutzmaßnahmen auf dem Programm.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Josef Erhardt (rechts) gemeinsam mit den Gästeführern an der Nepomuk-Statue auf der Freiherr-vom-Stein-Brücke
0

Bad Bodendorf. 2025 führte der Weg die Gästeführer schon einmal nach Bad Bodendorf, in den historischen Teil des Ortes. Dort gab es so viel zu sehen, dass die Zeit nicht reichte für die jenseits der Ahr gelegene Seite. Deshalb vereinbarte man damals bereits eine Fortsetzung der Entdeckungstour.

Von Marina Zille aus Bad Breisig

Weiterlesen