Super Karnevalsparty des SV 80 zum 40. Vereinsgeburtstag

Superstimmung im Ramersbacher Gürzenich

18.02.2020 - 14:09

Ramersbach. Als vor 40 Jahren in der Karnevalszeit der SV 80 Ramersbach gegründet wurde, stand fast schon fest, dass dies nicht nur ein reiner Sportverein bleiben sollte. Schon bald verknüpften sich Karneval und Sport in Ramersbach. So rief dann am Samstag bereits zum 38. Mal das bekannte Trömmelche die Jecke in das Ramersbacher Bürgerhaus. In den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal marschierte SV-80-Chef und Moderator Werner Kasel mit den Bergzwergen, den Bergfunken und der SV-80-Tanzgarde ein. Von der ersten Minute an herrschte eine Superstimmung, die über sechs Stunden lang keine Sekunde nachließ. Es brauchte auch keine Eisbrecher, denn die schwungvollen Tänze der 18 kleinen Bergzwerge aus dem Dorf erzeugten gleich großen Jubel. Zugabe und Rakete für die Kleinsten im Reigen der Mitwirkenden, perfekt eingeübt von Trainerin Sonja Gottlieb, waren die logische Folge. Die Bergfunken im schmucken Gardekostüm präsentierten sich in diesem Jahr als Gardequartett. Hervorgegangen aus den ehemaligen Bergzwergen feiern die Mädels in diesem Jahr das närrische 11-jährige Bestehen. Überraschung und Jubel waren deshalb groß, als im zweiten Teil ihres Auftritts aus dem Mädelquartett vier Tanzpaare wurden. Weiter ging es mit der KG „Bunte Kuh“ aus Walporzheim, die mit Prinzessin Marina I., Jugendprinz Christian David I., vielen Präsidialen, den großen Funken, den Dance Friends sowie der Showtanzformation „Just for Fun“ nach Ramersbach gekommen war. Seit Jahrzehnten ist die KG mit dem Querschnitt ihres eigenen Programms fester Bestandteil jeder SV 80–Sitzung. Die Vorstellung der einzelnen Darbietungen überließ Werner Kasel deshalb gerne dem Bunte-Kuh-Sitzungspräsidenten Stefan Jakobs. Nach ihrem gefeierten Auftritt bewiesen die Ramersbacher, dass sie auch aufmerksam zuhören können. Mit dem Bauchredner Jürgen Krämer aus Manderscheid eroberte nämlich ein begeisternder Redner Bühne und Publikum. Der bekennende Landwirt und Finalist der RTL-Show „Puppenstars“ riss gemeinsam mit seinem Wolfshörnchen, einer Mischung aus Eichhörnchen und Wolf mit Namen Horst den Saal zu Beifallsstürmen hin. Natürlich durfte er die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen. Dabei übernahmen Werner Kasel und Alexander Beckmann Rollen als Statisten, was dem Auftritt noch eine besondere Würze verlieh. „Da habt ihr einen Glücksgriff für’s Programm gelandet“ war einhellige Meinung des Publikums.


Besuch der AKG mit Prinz Matthias I.


Weiter ging es mit der AKG aus Ahrweiler, die ebenfalls seit Jahrzehnten zum Karneval in Ramersbach anreist. Unter Aufsicht von Prinz Matthias I. füllten diesmal die Stadtgarde Weiß-Rot mit Fußvolk und Tanzkorps, sowie die großen Funken die Bühne bis an die Kapazitätsgrenze. Auch hier übernahmen der mitgekommene Sitzungspräsident Udo Groß und Gardekommandant Frank Adeneuer gerne die übergangsweise Moderation, um die Truppen zu präsentieren. Wie die KG Bunte Kuh auch versprachen die Ahrweiler, auch am Weiberdonnerstag wieder nach Ramersbach zu kommen. In Ketten gelegt und unter Polizeigegleitung kamen dann 9 „statse Romeschbeche Jonge“ der Gruppe „De Männ“ auf die Bühne. Mit ihrer Trainerin Iris Beckmann hatten sie wieder ein raketenwürdiges Programm einstudiert. Sie legten schnell die Ketten ab, um einen schwungvollen Auftritt bei fetziger Musik zu präsentieren.


Musik mit der „Schäl Pänz“


Das Stimmungshoch erreichte anschließend neue Spitzen, als die „Schäl Pänz“ aus Vinxt- und Brohltal die Bühne eroberten. Mit ihrem Mix aus kölschen Liedern traf die Band vollkommen den Nerv des Publikums. Mehrere Zugaben später verließen die fünf Musiker schweißgebadet das Parkett. Pause und Durchatmen für alle hieß es im Anschluss und nach Publikumsabstimmung für einen Auftritt der Band auch im kommenden Jahr. Nach der Pause präsentierte sich mit der Showtanzgruppe aus Ramersbach ein weiterer Höhepunkt an eigenen Kräften aus dem Dorf. In perfekten, selbstgeschneiderten Kostümen, mit einer von Iris Beckmann im Laufe des Jahres einstudierten Choreografie, begeisterten die 12 mitwirkenden Damen das Publikum. Zugaben und Raketen waren die Folge und der Saal tobte! Dass es auch im fortgeschrittenen Alter noch ganz munter zugehen kann, belegte die Ramersbacher Gruppe „Power-Oldies“. Ihr toller Auftritt mit einem Ausflug in die Zeit der Neandertaler riefen Beifallstürme und Zugaben hervor. Besonders würdigte Moderator Werner Kasel, dass mit Angelika und Andreas Harz sowie Rainer Kurth gleich drei Gründungsmitglieder des SV 80 in dieser Formation mitwirkten.


Heavems a Beer rockte die Bühne


Zum Finale wurde es dann eifel-rockig auf der Bühne. Als „Heavens a Beer“ ihr Markenzeichen, den Traktor „Äfelinator“ anwarfen, erfüllte bester Rock’n Roll die Halle. Besonders gefeiert wurde Gittarist und Lokalmathador Frank Harz, der in der Band nur mit eigenen Liedern aus und über die Eifel mitwirkte. Natürlich mussten auch diese „harten Jungs“ mehrere Zugaben geben. Am Ende blieb es Moderator Werner Kasel dann nur, allen Mitwirkenden und Helfern zu loben, die anwesenden Gründungsmitglieder des SV 80 besonders zu würdigen, die dazugehörenden Orden zu verteilen, das schon traditionelle Lied vom Zusammenhalt im „Veedel Romeschbech“ anzustimmen und zur Sitzung 2021 aufzurufen.

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So richtig kann ich mich für Totenköpfe und Kunstblut nicht begeistern ... ich freue mich auf Kugeln, Glocken und Sterne.
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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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