Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz informiert
Teilnehmer absolvieren Pilotprojekt mit großem Erfolg
Bad Neuenahr-Ahrweiler/Mainz. Für die Teilnahme an dem Pilotprojekt für „Wieder- und Quereinsteiger in der Steuerberaterpraxis“ haben die drei Veranstalter, die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, die Bezirksgruppe Koblenz des Steuerberaterverbandes Rheinland-Pfalz und die Koblenzer Niederlassung der DATEV, dem Software-Dienstleister für Steuerberater, 23 Absolventen geehrt. Darunter befanden sich auch Julian Hofmann und Birgit Laux aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hofmann hat dadurch auch einen Ausbildungs- und Laux einen Arbeitsplatz erhalten. Bei dem Projekt handelt es sich um das bundesweit erste seiner Art. Nachdem es seit Februar mit 23 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt worden ist, soll es ab September erneut in Koblenz und danach eventuell landesweit eingeführt werden. Auch in anderen Bundesländern erwägen die Steuerberaterkammern, das Konzept aufzugreifen. Edgar Wilk, Präsident der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz sagte: „Die Teilnehmer haben die Aufgaben hervorragend bewältigt. Sie haben Kurse in Buchführung sowie Büroorganisation belegt und Wissen über die Arbeiten und Abläufe in der Steuerberaterpraxis erlangt.“ Nach insgesamt 75 Seminarstunden hätten sie das Seminar mit Erfolg absolviert. Ihre Chancen, im Beruf Fuß zu fassen, hätten sich dadurch immens erhöht.
Durch das Seminar, das in den Räumen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Koblenz und der DATEV-Niederlassung Koblenz durchgeführt wurde, sollen beispielsweise Frauen nach der Zeit der Kindererziehung in ihre Tätigkeit zurückgeführt werden. Quereinsteiger aus anderen Branchen haben mithilfe des Seminars und der Veranstalter bessere Chancen, an Praktikums- und Ausbildungsplätze in Steuerberaterpraxen zu gelangen. „Bereits durch das Pilotprojekt konnten wir Seminarteilnehmer an Arbeitgeber und Ausbilder vermitteln“, sagte Wilk. Der Kammerpräsident zeigte sich mit dem Resultat dieses ersten Seminars zufrieden: „Steuerberater treten bereits jetzt gezielt an uns heran und fragen nach Bewerbern für vakante Stellen.“
