CDU Dernau begrüßt Fortschritte bei der Wasserenthärtung der „Nohner Kalkmulde“
Wasser soll weicher werden
Entsprechender Pilotversuch ist Erfolg versprechend
Dernau. Die Initiative des Landrates und Verbandsvorstehers Dr. Jürgen Pföhler im WVZ Eifel-Ahr zur Inbetriebnahme einer zentralen Wasseraufbereitungsanlage zur Enthärtung des Trinkwassers kommt voran. In den letzten Jahren kam es im Wasserzweckverband Eifel-Ahr wiederholt zu Diskussionen und Kritik über die Wasserhärte (Kalkanteil) im Trinkwasser aus der „Nohner Kalkmulde“.
Beliefert werden mit diesem Wasser weite Teile der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr.
Wasser aus anderen Versorgungsgebieten beziehen in der Verbandsgemeinde Altenahr die Ortsgemeinden Altenahr, Kalenborn, Berg, Lind und Kirchsahr. Bislang beziehen auch Kesseling und Heckenbach ihr Wasser aus Kempenich.
Beide Ortsgemeinden sollen künftig jedoch auch ihr Wasser aus der „Nohner Kalkmulde“ erhalten.
Auf die Kritik aus Kesseling und Heckenbach haben der Werkausschuss und die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserversorgung Eifel-Ahr unter Vorsitz von Landrat Dr. Jürgen Pföhler reagiert und im Frühjahr 2014 den Bau einer Pilotanlage beschlossen. Diese Anlage hat Anfang des Jahres ihren Betrieb aufgenommen, um zu klären, ob die beim Zweckverband Wasserversorgung Eifel vorhandene Membranfiltrationsanlage in der Lage ist, die bei einer Schnellentcarbonisierungsanlage entstehenden Kalkpartikel vollständig zu entfernen.
Das Technologiezentrum Wasser hat hierzu in einem entsprechenden Wasserwerk, welches eine SEC betreibt, eine adäquate Membranfiltration im Pilotmaßstab installiert.
In einer öffentlichen Sitzung hat Werkleiter Theo Waerder den Gremien schon mitgeteilt, dass dieser Pilotversuch Erfolg versprechend ist.
Pressemitteilung
CDU Ortsverband Dernau
