Allgemeine Berichte | 06.08.2013

Gemeindepsychiatrisches Zentrum (GPZ) in Ahrweiler feierte

Westerntag im „Lichtblick“

Mitarbeiter und Gäste hatten ihren Spaß beim fröhlichen Sommerfest

Beim Lassowerfen war Geschicklichkeit gefragt. privat

Ahrweiler. In diesem Jahr machte das traditionelle Sommerfest des gemeindepsychiatrischen Zentrums seinem Namen alle Ehre. Bei strahlendem Wetter begrüßte die Leiterin des GPZ Dorothea Begger rund 60 Gäste, die einen unterhaltsamen Nachtmittag im Garten des GPZ verbrachten.

Das GPZ bietet mit drei Schwerpunkten einen Anlaufpunkt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Der ambulante Dienst ist Begleitung und Unterstützung, damit ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung erhalten werden kann. Die Tagesstätte ist ein Ort, an dem die Besucher eine verlässliche Struktur, sozial- und arbeitstherapeutische Aufgabe sowie soziale Kontakte finden. Die Kontakt- und Informationsstelle in der Schülzchenstraße, im evangelischen Gemeindehaus in Remagen und im Mehrgenerationenhaus ist ein Anlaufpunkt für Betroffene und Angehörige, die sich zwanglos treffen oder auch gezielt informieren möchten.

Wie in den vergangenen Jahren nahm auch eine Gruppe von Bewohnern mit dem Hausleiter Bernd Kretschmann aus dem „Haus Alexander“ teil, das auch zur Bethesda St. Martin gemeinnützige GmbH gehört.

Zu einem zünftigen Westerntag gehörte natürlich eine typische Verpflegung mit gegrillten Steaks, Maiskolben und passenden Salaten. Angepasst an die Temperaturen hatte eine Saftbar geöffnet.

Das GPZ-Team hatte an alles gedacht, um ein fröhliches und unbeschwertes Fest zu gestalten. Sandra Petkowski und Julia Groß trugen die Verantwortung, dass alle Gäste versorgt wurden. Heiner Rochner war der Grillmeister und hatte sicher den heißesten Arbeitsplatz an diesem Tag.

Für Bewegung, Spaß und Spannung gab es verschiedene Stationen mit Geschicklichkeitsübungen aus dem Wilden Westen. Oliver Waschnewski führte in die Kunst des Lassowerfens ein. Wasserpistolenduelle und Treffsicherheit mit Pfeil und Bogen wurden bei Tamara Spitzlei und Markus Franke ausprobiert. Baumstammsägen und Hufeisenwerfen durften natürlich auch nicht fehlen.

Eine besonders knifflige Aufgabe mussten die Gäste lösen, denn Steckbriefe von allen Mitarbeitern des GPZ waren im Garten verteilt. Abgebildet waren aber Kinderfotos. Wer war also wer? Für die Gewinner waren kleine Preise vorbereitet. Mitarbeiter und Gäste freuten sich über ein gelungenes Fest.

Das GPZ steht allen Menschen offen, die sich über die Angebote informieren möchten und die Unterstützung in ihrem Alltag benötigen, Tel. (0 26 41) 9 02 98 10.

Beim Lassowerfen war Geschicklichkeit gefragt. Foto: privat

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