Politik | 22.09.2015

Modellprojekt "GemeindeschwesterPlus" wurde vorgestellt

ältere Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben lassen

Referent Nico Steinbach (v.l.) mit Jörn Kampmann und Markus Dievenich. privat

Mayschoß. Auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Jörn Kampmann informierte der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Steinbach jüngst in den Räumlichkeiten der Winzergenossenschaft Mayschoß über das Modellprojekt „GemeindeschwesterPlus“.

Das Ziel dieses Modellprojekts besteht darin, älteren Menschen, die noch nicht auf Pflege angewiesen sind, Beratung und Unterstützung anzubieten. In sieben Modellregionen werden in einem Erprobungszeitraum von dreieinhalb Jahren Gemeindeschwestern unterwegs sein. Erfahrungen, die mit diesem ergänzenden Beratungs- und Unterstützungsangebot gesammelt werden, werden nach Abschluss des Modellprojekts ausgewertet.

Dann fällt die Entscheidung, ob die „GemeindeschwesterPlus“ künftig flächendeckend in Rheinland-Pfalz zum Einsatz kommt.

Modellregion für die Region Eifel ist der Landkreis Bitburg-Prüm, in dem der Wahlkreis von Nico Steinbach liegt. Steinbach äußerte die Hoffnung, dass dort mit dem Einsatz der Gemeindeschwestern, die an den regionalen Pflegestützpunkten angesiedelt sind, das Versorgungsangebot weiter verbessert werden kann.

„Eine große Herausforderung stellen insbesondere die Entfernungen zwischen den Ortschaften da. Ich hoffe, dass dieses zusätzliche Angebot ’GemeindeschwesterPlus‘ einen Beitrag dazu leisten kann, dass ältere Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben können“, betonte Steinbach.

In der anschließenden Diskussion stand die Frage im Mittelpunkt, wie die Aufgaben der „GemeindeschwesterPlus“ von den Aufgaben bereits bestehender Angebote abzugrenzen ist. Steinbach erläuterte, dass die Unterstützung von "GemeindeschwesterPlus" grundsätzlich bereits frühzeitiger ansetzen solle als bestehende Angebote. Er machte allerdings auch deutlich, dass dieser Ansatz nun dem Praxistest unterzogen werden müsse: „In einem Modellprojekt sollen ja auch Konzepte ausprobiert werden. Die Aufgaben der sind nicht in Stein gemeißelt.

Ziel kann es mit Sicherheit nicht sein, Parallelstrukturen aufzubauen.“

Jörn Kampmann dankte Steinbach für die kenntnisreiche Darstellung des Modellprojekts: „Die ’GemeindeschwesterPlus‘ könnte auch bei uns ein hilfreiches Angebot sein. Im Hinblick auf die ländlich geprägte Struktur in Teilen des Kreises Ahrweiler werden gerade die Erkenntnisse aus dem Landkreis Bitburg-Prüm für uns von großem Interesse sein. Aus diesem Grund bin ich Nico Steinbach sehr dankbar, dass er das Projekt bereits in dieser frühen Phase bei uns vorgestellt hat. Die weitere Entwicklung des Projektes werden wir interessiert verfolgen".

Pressemitteilung

Jörn Kampmann, SPD-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler

Referent Nico Steinbach (v.l.) mit Jörn Kampmann und Markus Dievenich. Foto: privat

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